AK-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Kreis Altenkirchen
Pressemitteilung vom 17.05.2022
Region
"Nacht der Lichter" in Betzdorf-Bruche: So sollen die Spendengelder helfen
Die Nacht der Lichter ist bereits schon einige Tage vergangen, doch wirkt die Botschaft und Atmosphäre des Abends im April noch nach. Denn bei dem Konzert kam auch eine stattliche Spendensumme zusammen. Nun fand die symbolische Spendenübergabe an die Caritas statt.
Symbolische Spendenübergabe mit den Soulteens, Jessica Diehl (2.v.r) und Jannik Brück (Mitte) von Haste Töne an das Solidaritätsnetz von Caritas und Pastoralem Raum Betzdorf, vertreten von Pastoralreferent Christian Ferdinand (links). (Foto: Haste Töne)Betzdorf-Bruche. Die "Nacht der Lichter" war nicht nur kulturell ein Erfolg. Am Abend in der illuminierten Brucher Pfarrkiche wurde nämlich neben den Liedern, Impulsen und Texten für Frieden in der Ukraine und der Welt auch um Spenden gebeten. Nun trafen sich Vertreterinnen und Vertreter von Haste Töne und den Soulteens zur Spendenübergabe für die Unterstützung der aus der Ukraine Geflüchteten. Die Spende in Höhe von 1300 Euro ist bestimmt für die Caritas im Solidartitätsnetz mit dem Pastoralen Raum Betzdorf. Viel Engagement wird aufgebracht, um hier vor Ort in der Hilfe für Geflüchtete und auch in der Unterstützung für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer tätig zu sein.

"Die Spenden sind für die Einzelfallhilfe im Blick und vorgesehen – um eventuelle Sonderbedürfnisse ausgleichen oder auffangen zu können - ein herzliches Dankeschön dafür", so Pastoralreferent Christian Ferdinand, der als Vertreter aus dem Solidaritätsnetz im Pastoralen Raum zur Spendenübergabe gekommen ist. Aufgefangen werden zum Beispiel auch Kosten über die Möbelbörse und die Kleiderkammer – zur Ausstattung der Ankommenden, wo keine Sachspenden die Lücke schließen, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

Zum Zeitpunkt des Konzertes im April befand sich die Hilfe noch im Aufbau. Mittlerweile hat sich auch das "Kyjwcafé" montags von 10 bis 14 Uhr in den Räumen des "nahdran" in der Bahnhofstraße 2-4 in Betzdorf etabliert. Ein Ort der Begegnung und des Austauschs für Menschen aus der Ukraine und Helferinnen und Helfer. Von hier aus werden auf Initiative von Jannis Ließfeld, Koordinator des Mehrgenerationenhauses der Caritas, Hilfen koordiniert und vernetzt. Ein Ort der Selbsthilfe und Integration der ukrainischen Gemeinschaft, die sich unter den im Oberkreis Angekommenen formiert hat. (PM)
Pressemitteilung vom 17.05.2022 www.ak-kurier.de