AK-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Kreis Altenkirchen
Pressemitteilung vom 25.09.2022
Wirtschaft
"Slow Brewing": Geballte Kompetenz des "langsamen Brauens" zu Gast in der Westerwald-Brauerei
ANZEIGE | Das Verbandstreffen der "Slow Brewer" mit Mitgliedern der ausgezeichneten Brauereien aus Italien, der Schweiz, Österreich, Deutschland und den Niederlanden fand kürzlich in Hachenburg in der Westerwald-Brauerei statt. Unter Leitung von Slow Brewing Gründer Dr. August Gresser hatten die Gäste drei Tage lang Zeit, um den Westerwald und die Westerwald-Brauerei zu erkunden.
(Foto: Westerwald-Brauerei)Hachenburg. "Neben der Verwendung reiner, natürlicher Rohstoffe ist es die langsame und schonende Brauweise, die sich wesentlich auf den runden und ausgereiften Geschmack des Bieres auswirkt", erklärt Dr. Gresser. "Die Hefe wird nicht 'gestresst' und es entstehen weniger sogenannte Fuselalkohole als bei beschleunigten Herstellungsverfahren, die oft in der industriellen Massenproduktion zum Einsatz kommen. Will man mit dem Slow Brewing-Gütesiegel ausgezeichnet werden, ist es beispielsweise auch nicht erlaubt, das fertige Bier nachträglich mit Wasser zu verdünnen (High Gravity Brewing)."

Unter der Lupe: Bier und Brauerei
Das Besondere am Slow Brewing Gütesiegel ist, dass die Slow Brewing-Tester sowohl die Biere als auch die Brauerei im Detail unter die Lupe nehmen und von den Brauereien volle Transparenz verlangen. "Wir sind das einzige Siegel, das beides - die Biere und die Brauerei - analysiert und bewertet", bringt es der Slow Brewing-Gründer August Gresser auf den Punkt. "Slow Brewing zertifiziert ausschließlich Unternehmen, die in allen Bereichen ihrer Wertschöpfungskette fair und bewusst agieren. Dieser ganzheitliche Zugang macht Slow Brewing zum konsequentesten Gütesiegel am internationalen Biermarkt und garantiert neben herausragendem Geschmack auch ein gutes Gewissen beim Genießen", so Gresser.

Die Westerwald-Brauerei in Hachenburg ist bereits seit sechs Jahren mit dabei - aus Überzeugung: "Unser Team und alle Westerwälder sind überzeugt: 100 Prozent Aromahopfen und sechs Wochen Reifezeit zahlen sich in der Qualität aus. Damit wir uns diesen Luxus jedoch leisten können, muss alles andere wie am Schnürchen laufen. Digitalisierung und hocheffiziente Arbeitsweise sind unverzichtbar", so Brauereichef Jens Geimer. Sichtlich begeistert konnten die rund 40 Gäste, die aus Brauereichefs und Technikern der Mitgliedsbetriebe bestanden, bei vielen Workshops, die sich rund um Nachhaltigkeit und Digitalisierung drehten, die Brauerei und vor allen Dingen auch die Belegschaft erleben. Begeistert spürten die Besucher, dass hier nicht nur Schlagworte fallen, sondern dass die definierten Werte gelebt werden.

Treffen im nächsten Jahr in Österreich
Die Westerwald-Brauerei ist eine inhabergeführte Familienbrauerei und wird in der 5. Generation von Jens Geimer geleitet. Die vielfach ausgezeichneten Biere werden schwerpunktmäßig im geographischen Westerwald sowie den angrenzen Regionen in der gepflegten Gastronomie und im gut geführten Fach- und Lebensmitteleinzelhandel verkauft. Berühmt ist der Mittelständler mit gut 80 Mitarbeitern sowie 10 Auszubildenden für das Brauen mit 100Prozent Aromahopfen und die 6 Wochen lange Reifezeit. Daher wurde die Westerwald-Brauerei in den Werteverband der Slow-Brewer aufgenommen, welcher sie jährlich streng zertifiziert. Darüber hinaus darf die Familienbrauerei sich zu einer der ersten deutschen Brauereien zählen, die im Rahmen der Gemeinwohl-Ökonomie eine Gemeinwohlbilanz vorlegt und damit den Grundstein für die strategische Ausrichtung des Unternehmens hinsichtlich eines nachhaltigen und ethischen Wirtschaftens legt. Seit Oktober 2021 ist die mittelständische Brauerei außerdem zu 100 Prozent klimaneutral durch Kompensation mit einem zertifiziertem Klimaschutzprojekt nach Scope 1, 2 und 3. Die gesamte "Erlebnis-Brauerei" mit angeschlossenem Bier-Park kann jederzeit besichtigt werden - auch alle Produktionsräume - denn Transparenz ist ein Herzensanliegen.

(Pressemitteilung Westerwald-Brauerei)
Pressemitteilung vom 25.09.2022 www.ak-kurier.de