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Pressemitteilung vom 27.09.2022
Region
Energiespartipps liegen hoch in Kurs
Wie lässt sich der Wärmeverlust im Altbau eindämmen? Zu den Details der Kellerdämmung und zu allen Fragen des Energiesparens im Alt- und Neubau berät der unabhängige Energieberater der Verbraucherzentrale in Betzdorf und in Altenkirchen. Um Voranmeldung wird gebeten.
Zehn Zentimeter sollten es bei einem guten Dämmstoff mindestens sein. Das Anbringen in Schichten erleichtert das Einarbeiten von Rohren und Anschlüssen. (Foto: B. Andre)Betzdorf/Altenkirchen. Ist die Decke eines unbeheizten Kellers nicht gedämmt, gibt das Erdgeschoss permanent Wärme über den Fußboden ab. Das ist noch bei vielen älteren Häusern der Fall und zeigt sich an erhöhten Heizkosten und Fußkälte im Erdgeschoss, erklärt die Verbraucherzentrale. Dabei sei die Dämmung der Kellerdecke eine der wirtschaftlichsten Energiesparmaßnahmen, da die Materialkosten vergleichsweise niedrig ausfielen. Bei der Beauftragung eines Fachbetriebes erhöhen sich die Kosten entsprechend.
"Wer sich selbst an der Dämmung versuchen will, arbeitet am besten mit fertigen Kellerdecken-Dämmplatten, die von unten an die Decke geklebt oder gedübelt werden. Verlaufen an der Kellerdecke Installationen, werden mehrere Dämmplatten verwendet und schichtweise aufgebracht, sodass die Rohre in die Dämmung eingearbeitet werden können", rät der Energieberater.

Dabei wird vorausgesetzt, dass die Kellerräume hoch genug sind und dass keine Fenster oder Türen dicht unterhalb der Decke anschließen. Unebene Kellerdecken benötigen eine Unterkonstruktion, auf der das Material angebracht wird. Dabei sollten Fugen und Anschlüsse luftdicht verschlossen werden, damit sich die Dämmwirkung nicht verringert. Nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) darf der Wärmeverlust der gedämmten Kellerdecke einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Dazu sollten die Dämmplatten meist eine Dicke von 10 bis 12 Zentimetern haben, abhängig von der Dämmwirkung des Materials. Wird noch besser gedämmt und die Dämmung von einem Fachbetrieb durchgeführt, können laut Verbraucherzentrale staatliche Zuschüsse beantragt werden.


Zu den Details der Kellerdämmung und zu allen Fragen des Energiesparens im Alt- und Neubau berät der unabhängige Energieberater der Verbraucherzentrale nach Terminvereinbarung. Die nächsten Beratungstermine der Energieberater finden wie folgt statt: in Betzdorf am Donnerstag, 3. November von 12.30 bis 16.15 Uhr (Voranmeldung unter Telefon 02741/291-900), in Altenkirchen am Donnerstag, 24. November, von 12 bis 18 Uhr (Voranmeldung unter Telefon 02681/850). Die Beratung ist kostenfrei. (PM)
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