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Mit Herz und Seele bei der Arbeit
Barbara Heer aus Wissen ist seit 25 Jahren bei der Agentur für Arbeit beschäftigt: Im Jobcenter kümmert sich die Fallmanagerin um Arbeitslose.
Betzdorf/Wissen. Seit 25 Jahren steht Barbara Heer aus Wissen in Diensten der Agentur für Arbeit. Eine lange Zeit, in der die 56-Jährige die unterschiedlichsten Stationen in der Behörde durchlaufen hat. Vielfältig und spannend waren ihre Aufgaben immer, meinte die Wissenerin während einer kleinen Feierstunde im Rückblick. So machte sie in den zweieinhalb Jahrzehnten Station in Wissen, Betzdorf, Altenkirchen und Neuwied, wechselte vom Empfang in die Leistungsabteilung und wurde schließlich Vermittlerin. Die Aufgabe, in der die gelernte Steuerfachgehilfin völlig aufgeht, aber hat sie 2005 gefunden, nachdem sie beruflich ins Jobcenter Betzdorf umzog. Denn als Fallmanagerin ist sie Ansprechpartnerin für die unterschiedlichsten Menschen mit ihren oft bewegenden Lebensgeschichten. Ob Alt oder Jung, Mann oder Frau: Barbara Heer kümmert sich um alle, lernt ihre Sorgen und Hoffnungen kennen und bemüht sich, umfassende und nachhaltige Lösungen für die drängendsten Probleme zu finden. Denn eins hat sie gelernt: "Die Arbeitslosigkeit ist oft nur eine der Schwierigkeiten, mit denen meine Leute zu kämpfen haben. Und manchmal ist sie nicht einmal die größte."

Wenn sie helfen kann und das Leben der ihr anvertrauten Menschen durch ihre Unterstützung ein wenig leichter wird, dann ist das ihre größte Freude - und das gibt ihr die Kraft, die sie braucht, um sich immer wieder aufs Neue mit schwierigen Situationen zu beschäftigen.
Wer nun glaubt, dass Barbara Heer über diese anspruchsvolle Aufgabe hinaus vor allem Ruhe sucht, der täuscht sich: In ihrem Heimatort Wissen ist sie auch im Vereinsleben bestens bekannt. So spielt sie seit mittlerweile 20 Jahren Theater und auch im Karneval mischt sie im Namen der katholischen Frauengemeinschaft hin und wieder noch mit. Und die Zeit, die dann noch übrig ist, widmet die Unermüdliche ihrem geliebten Labrador Linus.
Nachricht vom 18.08.2011 www.ak-kurier.de