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Nachricht vom 23.08.2011
Region
Ausbau der L 267 in Forst verzögert sich
Mit Verzögerungen muss beim Ausbau der L 267 in Forst gerechnet werden. Der Grund: Die vielzahl der zu verlegenden Versorgungsleitungen erfordert einen intensiven Zeitaufwand.
Eine Vielzahl von Kabeln und Rohren werden beim Ausbau der L 267 verlegt. Fotos: Rolf-Dieter RötzelForst. Ende Dezember dieses Jahres sollten die Bauarbeiten zum Ausbau der Ortsdurchfahrt der Landesstraße 267 in Forst nach den Planungen des Landesbetriebes Mobilität (LBM) abgeschlossen sein. Nach neuesten Erkenntnissen, so das Statement einer kürzlich stattgefundenen Baustellenbesprechung, ist dieses Zeitfenster jedoch auf Grund der Vielzahl an zu verlegenden Versorgungsleitungen und dem damit verbundenen intensiven Zeitaufwand bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Gesamtversorgung nicht einzuhalten.

Im Rahmen der umfangreichen Straßenbaumaßnahmen mit Neuverlegung der Leitungsnetze für Wasser, Abwasser, Strom, Straßenbeleuchtung und Telekommunikation wird vorausschauend und sinnvoller Weise auch ein Leerrohrnetz für zukünftiges DSL-Breitband sowie die Mittelspannungsversorgung eingebracht. Zudem werden in die von der L 267 abgehenden Gemeindestraßen zur Erweiterung des Gasnetzes die erforderlichen Anschlussmöglichkeiten geschaffen.

Sobald alle Versorgungsleitungen verlegt sind, beginnen die Arbeiten im Oberbau der Landesstraße mit Versetzung der Borde, Randanlagen und dem Einbau einer Asphalttragschicht. Zur Vermeidung einer Winterbaustelle, so eine Festlegung der Baustellenbesprechung des LBM, der Verbandsgemeindewerke Hamm und der Ortsgemeinde Forst, soll der zur Zeit im Bau befindliche erste Bauabschnitt - beginnend in
Höhe der Oststraße bis zur Ortsmitte - vor Einbruch des Winters beendet sein.

Während der Winterpause bis zur Wiederaufnahme der Bauarbeiten im kommenden Jahr bleibt die gesamte Ausbaustrecke innerhalb der Ortsdurchfahrt auf Grund der im ersten Bauabschnitt eingebrachten Asphalttragschicht für den Verkehr frei und befahrbar. (rö)
 
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