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Nachricht vom 30.09.2011
Region
SPD-Kreistagsfraktion drängt auf Bau einer Müllumlade-Station
Die SPD-Kreistagsfraktion unterstreicht im Antrag zur jüngsten Kreistagssitzung ihre Forderungen zum Bau einer Müllumlade-Station. Auch zu weiteren aktuellen Themen wurde nun im Rahmen eines Besuches beim Mehrgenerationenhaus in Altenkirchen noch einmal Stellung bezogen.
Altenkirchen. Über das Mehrgenerationenhaus in Altenkirchen informierte sich die SPD-Kreistagsfraktion bei ihrem jüngsten Treffen. Silke Irle, Leiterin des Hauses in Trägerschaft von mehreren Einrichtungen, erläuterte die Grundlage des Hauses, stellte das umfangreiche Programm für Menschen aller Altersgruppen vor und erläuterte die Zukunftsplanungen und Bemühungen, dieses Modellprojekt auch künftig in der Kreisstadt fortführen zu können.

In Vorbereitungen der politischen Arbeit vor Ort unterstrich die SPD-Kreistagsfraktion noch einmal ihre Forderungen im Antrag zur jüngsten Kreistagssitzung zum Bau einer Müllumlade-Station. Die Fraktion hält den Bau einer solchen Anlage nach wie vor für ausgesprochen wichtig, will aber vor einer Standort-Entscheidung alle Optionen geprüft wissen und erweitert diese Optionensuche auch auf Möglichkeiten im Umfeld des Kreises, ebenso mit Blick auf Kooperationen im Land und länderübergreifend. "Derzeit ist viel Bewegung im Bereich der Abfallwirtschaft und unsere Entscheidungen müssen auch auf den aktuellen, zahlreichen Untersuchungen bauen, die vielleicht ganz neue Wege in der Abfallwirtschaft der Zukunft öffnen könnten", mahnten die Mitglieder im Fachausschuss.

"Wir fordern den Landrat auf, sich in Sachen "Notarztversorgung im Kreis" dafür einzusetzen, dass es eine auf Dauer angelegte gute Lösung gibt", unterstrich die Fraktion im Zusammenhang mit einem weiteren Kreis-Thema. Es könne nicht angehen, dass es angesichts der derzeitigen Diskussion zu einem "beruhigenden Zwischenhoch" komme und irgendwann wieder die altbekannten "Abmeldeprobleme" auftauchen.

Weiterhin drängt die Fraktion darauf, dass die Kreisverwaltung, in Zusammenarbeit mit der Rettungsdienstbehörde, der Landesregierung, über die Durchführung eines Pilotprojektes mit wissenschaftlicher Unterstützung durch das Fraunhofer-Institut, Gespräche aufnimmt. In diesem Projekt sollen – ohne politische Vorgaben - aus fachlicher Sicht Vorschläge für eine Notarztversorgung im nördlichen Rheinland-Pfalz gemacht werden. (pes)
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