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Hand in Hand zum Wohle des Kindes
Der Lions Club Westerwald unterstützt Kindergärten mit dem Programm "Kindergarten plus" im Kreisgebiet. Vier Einrichtungen kommt das Fortbildungsprogramm des Lions-Jugendprogramms zugute. In der katholischen Kindertagesstätte St. Nikolaus wurde das Programm vorgestellt.
Julia Bauer und Dr. Andreas Gerhardt testeten schon mal selbst die Handpuppen, die Stella Valentien (links) im Gepäck hatte. Foto: Nadine Buderath Kirchen. Neue Impulse für die Arbeit mit Kindern im Alter von 4 bis 5 Jahren versprachen sich die Erzieherinnen, die jetzt an einem zweitägigen Basisworkshop des Programms "Kindergarten plus" teilnahmen.
"Kindergarten plus" – hinter diesem Begriff verbirgt sich das Einstiegsmodul des Lions-Jugendprogramms, das vom Hilfswerk der Deutschen Lions gefördert wird und etwa die Konflikt- und Beziehungsfähigkeit sowie das Selbstwertgefühl der Kinder stärken soll.

Mit 3000 Euro, die im vergangenen Jahr mit dem Verkauf von Adventskalendern eingenommen wurden, unterstützt der Lions Club Westerwald das Programm im Kreisgebiet. Für diese Summe können vier Kindergärten an der Basisfortbildung teilnehmen. Neben der gastgebenden Kindertagesstätte St. Nikolaus Kirchen waren dies noch die Einrichtungen aus Betzdorf-Bruche, Wehbach und Rosenheim.
Neben den Erzieherinnen konnte die Referentin Stella Valentien am Freitag auch Ingo Gerlach und Dr. Andreas Gerhardt (Beauftragter für „Kindergarten plus“) vom Lions Club Westerwald begrüßen.
"Zunächst erläutere ich immer die Grundstruktur des Programms und schaue, was vor Ort an theoretischem Wissen vorhanden ist", so Valentien. Am zweiten Tag gehe man dann mehr ins Detail, wobei etwa auch die Elternarbeit zu Thema gemacht werde. Julia Bauer, Leiterin der katholischen Kita Kirchen, unterstrich dabei: "Wir haben einen sehr engagierten Förderverein und es ist wichtig immer mit den Eltern im Gespräch zu bleiben – Hand in Hand zum Wohle des Kindes".
Für reichlich neue Anregungen und Ideen sorgen dabei sicherlich nicht zuletzt die umfangreichen Materialkisten, die jede Einrichtung zusätzlich erhält. Hierin finden sich unter anderem Bildmaterialien, Kinderlieder-CDs und Lerngeschichten. Und natürlich Tula und Tim – das Handpuppenpärchen. Denn für die Kinder, stellte Valentien fest, gehörten Puppen nach wie vor zu den wichtigsten Identifikationsobjekten. (bud)
Nachricht vom 11.12.2011 www.ak-kurier.de