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BBS Wissen ist gewappnet
Falls die Fachhochschulreife als Zugangsvoraussetzung zu den Pflegeberufen tatsächlich kommt, ist die Berufsbildende Schule Wissen dafür gewappnet. In einer Pressemitteilung macht die Schule auf die Möglichkeiten aufmerksam.
Wissen. Nach der Diskussion zur Anhebung der schulischen Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung innerhalb der EU in sozialpädagogischen Berufen auf zwölf Jahre Allgemeinbildung (Fachhochschulreife) sehen sich die Schulen seit Neuestem mit derselben Forderung auch für die Pflegeberufe konfrontiert.
Im Kreis Altenkirchen haben gerade die Berufsbildenden Schulen häufiger schon darauf hingewiesen, wie vielfältig die Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler sind, die Fachhochschulreife zu erwerben.

In diesem Zusammenhang spielen vor allem die Höheren Berufsfachschulen eine wichtige Rolle. Sie bieten eine schulische Berufsausbildung (Staatlich geprüfte Assistenten), zugleich ermöglichen sie eine schulische Höherqualifizierung (Fachhochschulreife) und fördern die weitere Persönlichkeitsbildung um beruflichen Herausforderungen zu begegnen.
Für Absolventen der Höheren Berufsfachschule, z.B. an der BBS Wissen im Bereich Hauswirtschaft, Sozialassistenz, IT-Systeme, Handel- und E-Commerce, Organisation-und Officemanagement, wären somit die Voraussetzungen für den Zugang zu den Pflegeberufen – auch nach den Vorstellungen der Berufsverbände und der EU-Kommission – geschaffen.
Nicht nur inhaltlich sind die Absolventinnen und Absolventen gut gerüstet, auch die konzeptionell festgelegte Theorie-Praxis-Verzahnung lässt die Nähe zur dualen Berufsausbildung erkennen und macht unsere Schülerinnen und Schüler arbeitsmarktfähig. Der gleichzeitige Erwerb einer schulischen Berufsausbildung und der Fachhochschulreife wird auch als „Doppelqualifikation“ bezeichnet.

Dass es an den Berufsbildenden Schulen des Kreises Altenkirchen (Wissen und Betzdorf-Kirchen) ein breites Angebot Höherer Berufsfachschulen gibt, die es zugleich ermöglichen die Fachhochschulreife zu erwerben, ist ein wichtiges Signal. Zukünftige Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschulen, die an Pflegeberufen interessiert sind, müssen sich keine Sorgen machen, falls der Vorschlag der EU-Kommission umgesetzt werden sollte.
Nachricht vom 28.02.2012 www.ak-kurier.de