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Brand im Eifelwerk - Arbeiter hatten Schutzengel
Einen Schutzengel hatten die acht Männer in der Magnesium-Gießerei des Eifelwerks in Eichelhardt, als in der Gießerei eine Form mit flüssigem Magnesium in Brand geriet und ein Feuer entstand. Sie konnten sich blitzschnell retten und blieben unverletzt. Der Sachschaden beträgt nach Polizeiangaben rund 40.000 Euro.
Zu einem Brand in der Gießerei war es im Eifelwerk gekommen. Niemand wurde verletzt. Fotos: Helga Wienand-SchmidtEichelhardt. Am Mittwoch, 14. März, gegen 11.20 Uhr kam es in der Magnesium-Gießerei des Eifelwerks in Eichelhardt zu einem Brand während eines Gießvorganges an einer Gießform. Das Magnesium geriet unter Sauerstoffzufuhr in Brand und die Flammen schlugen bis zum Hallendach und setzten es in Brand.
Die Feuerwehr Altenkirchen wurde sofort alarmiert, beherzte Werksangehörige gingen mit Pulverlöschern gegen den Brand vor. Die Altenkirchener Einsatzkräfte löschten den Dachstuhl und kontollierten die Brandstelle. Nicht zum Einsatz kamen die Hammer Wehrleute, die mitalarmiert wurden. Es verlief glimpflich. Im Einsatz waren 28 Wehrleute der Feuerwehr Altenkirchen, Einsatzkräfte des DRK und der Polizei. Zerstört wurde die Gießanlage mit den Gießscheren, weite Teile des Krans sowie Teile des Daches. Der Sachschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt, teilte die Polizei Altenkirchen mit. Als Brandursache wird ein technischer Defekt vermutet. (hws)
   
Nachricht vom 14.03.2012 www.ak-kurier.de