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Kultur
Hamm-Kreativ zeigt spannende Ausstellung
Einblicke in ihre eindrucksvollen, farbenfrohen und vielseitigen Arbeiten geben sieben lokale Hobbykünstler in der noch bis zum 14. April zu sehenden dritten Staffel der im Hammer KulturHaus etablierten Ausstellung „Hamm-Kreativ“. Das KulturHaus bietet eine ideale Plattform zur Präsentation und wird erneut eine Stätte der Begegnung; ein buntes Schaufenster der Hobbykunst.
Bis zum 14. April kann die 3. Staffel von Hamm-Kreativ im KulturHaus besucht werden. Im Bild die ausstellenden Künstler mit Koordinator Volker Niederhöfer (5.v.links). Fotos: Rolf-Dieter RötzelHamm. Sieben Hobbykünstler der Region zeigen eine spannende Mischung an Themen und Motiven im Kulturhaus Hamm noch bis zum 14. April. Ausstellungs-Koordinator Volker Niederhöfer lobte in der sonntagmorgendlichen Vernissage die Kreativitäten der Aussteller, sprach von einer großen künstlerischen Bandbreite sowie einem imposanten Ideenreichtum.
Beeindruckt zeigte er sich, welche kreativen Potentiale vielfach unbemerkt in der unmittelbaren Umgebung schlummern. Dies werde sich ändern, da für die Folgeveranstaltung im Herbst – die vierte Staffel – bereits Nachfragen vorliegen.
Den Gästen wird vor Augen geführt, mit welcher Hingabe und Freude die Aussteller ihrem künstlerischen Hobby nachgehen, wie innovativ und einfallsreich dieses sein und mit welchen vielseitigen Motiven gearbeitet werden kann. Unter den Ausstellern ergeben sich gegenseitige kreative Denkanstöße, zudem springt die Kunstfreude auch schnell auf die Besucher über.
Eines haben die Motive und Farben – so unterschiedlich sie auch sind – gemeinsam: Sie drücken Lebensfreude, Lust am Gestalten, Kreativität und die Liebe zum Hobby aus. Zudem geben sie Ansporn für Gleichgesinnte, sich ebenfalls in einer Hobby-Ausstellung darzustellen.
Die Aussteller:
Durch Ausprobieren und Experimentieren erschloss sich Annette Röcher (Hamm) autodidaktisch neue Techniken in der Fotografie, angeregt durch Aufenthalte in der Natur und ihr literarisches Interesse.
Bevorzugte Materialien von Hildegard Mott (Michelbach) sind Sand, Ton, Erde und Farben. So entstehen Ideen zum kreativen Prozess: der Weg zum Bild, zum Objekt, zur Collage.
Die erste intensive Begegnung mit Mandalas – kreisförmige oder quadratische symbolische Gebilde mit einem Zentrum – hatte Diana Conrad (Kadenbach) vor allem während ihres elfjährigen Aufenthaltes in Nepal. Zur Zeit kreiert sie weiterhin Skulpturen für den Außenbereich.
Josefine Delaventura (Wissen) widmet sich der Fotografie. Die von ihr zu sehende Foto-Präsentation entstand aus persönlichen Lebenssituationen - sind eine Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart.
Die Kraft der Farben liebt Oda Lang (Roth/Köln) beim Malen mit Acrylfarben auf verschiedenartigen Malgründen mit unterschiedlichen Malwerkzeugen und Zusatzmaterialien. Ihre kreative Ausdrucksform verstärkte sich durch Reisen rund um den Globus.
Neben Architekturmotiven widmet sich Werner Eitelberg (Breitscheidt) floralen Themenfeldern vorwiegend in Acryl. Gezeichnet wird zudem in Tusche und mit Farbstiften.
Für Volker Vieregg (Ingelbach) ist es immer wieder faszinierend, die Kraft der Farben und der Formen zu erleben.
Umrahmt wurde die feierlicher Vernissage von „Quattro Donne“ (Cornelia Hilberath, Ingrid Hammant-Schrick, Ingrid Mayr-Feilke), das mit Klangteppichen, Gedichten und Texten eindrucks- und gefühlvoll auf Farben, Kunst, Natur und Leben einging. (rö)
       
       
Nachricht vom 26.03.2012 www.ak-kurier.de