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Nachricht vom 13.04.2012
Region
Melodische Klänge verzauberten das Kulturwerk Wissen
Rund 300 Gäste fanden sich am Freitagabend in den Räumlichkeiten des Kulturwerks Wissen ein, um sich von den faszinierenden Klängen des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz sowie Solistin Erika Geldsetzer verzaubern zu lassen. Dabei standen Kompositionen Beethovens, Elgars und Schumanns auf dem Programm.
Solistin Erika Geldsetzer (rechts) begeisterte gemeinsam mit dem Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz unter Leitung von Dirigent Klaus Arp (links) im Kulturwerk Wissen. (Fotos: Bianca Klüser)Wissen. Zahlreiche Gäste besuchten am Freitagabend das Kulturwerk Wissen, um dort den Klängen der hochtalentierten Instrumentalisten des 1973 gegründeten Landesjungendorchesters Rheinland-Pfalz unter Leitung des Dirigenten Klaus Arp zu lauschen. Dabei standen drei Werke hochkarätiger Komponisten auf dem Programm, die alle Anwesenden verzaubern sollten. Von Anfang bis Ende fesselte das Gespielte die Zuhörer.

Zu Beginn ließ das Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz Ludwig van Beethovens Ouvertüre zur Oper Leonore, Nr. 3, op. 73a erklingen. Sie ist die einzige Oper Beethovens und wurde zu Lebzeiten des Komponisten unter den beiden Namen „Fidelio“ und „Leonore“ aufgeführt. Bravourös spielten die jungen Talente das Stück und ernteten dafür großen Beifall von Seiten des Publikums.

Gleich im Anschluss betrat die international erfolgreiche, deutsche Solistin Erika Geldsetzer die Bühne. Die gebürtige Betzdorferin verzauberte mit den Klängen ihrer Violine alle Anwesenden, als sie gemeinsam mit dem Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz Edward William Elgars Konzert für Violine und Orchester, h-Moll, op.61 ertönen ließ. Das Stück, das mit einer Spieldauer von rund 50 Minuten das längste aller Violinkonzerte ist, gilt als ein Werk voller Innigkeit, Energie und Leidenschaft. Dies ließ auch die Aufführung des in die drei Teile Allegro, Andante und Allegro molto gegliederte Konzert unweigerlich erkennen. Eine begeisterte Menge jubelte den Künstlern nach Beendigung des Stückes zu.

Es folgte eine Erfrischungspause, in der die Gäste sich im Eingangsbereich mit Getränken und Snacks begnügen konnten. Der eine oder andere nutzte die Möglichkeit, um sich draußen kurz die Füße zu vertreten.

Dann folgte das letzte Stück des musikalischen Abends, in welchem das Landesjugendorchester Rheinland-Pfalz die Symphonie Nr. 4, d-Moll, op.120 von Robert Schumann präsentierte. Diese ist in vier Teile gegliedert. Nach einem ziemlich langsamen bis lebhaften Sonatensatz zu Beginn folgte eine ziemlich langsame Romanze, dann eine lebhaftes Scherzo sowie ein langsamer bis lebhafter Sonatensatz am Schluss.

Riesigen Beifall ernteten die jungen Talente des Landesjugendorchesters Rheinland-Pfalz, die im Durchschnitt gerade einmal 16 Jahre alt sind, sowie Dirigent Klaus Arp für ihren packenden und faszinierenden Auftritt. (bk)
       
 
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