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| Nachricht vom 13.01.2026 |
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| Region |
| 400 Drohnensichtungen in Rheinland-Pfalz |
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| Die Zahl der über Rheinland-Pfalz gesichteten Drohnen ist im vergangenen Jahr hoch. Besonders betroffen sind Wohngebiete und kritische Infrastrukturen, doch die Herkunft und Ziele der Flugobjekte bleiben unklar. |
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Rheinland-Pfalz. Rund 400 Drohnen wurden im letzten Jahr über Rheinland-Pfalz gesichtet, wie das Innenministerium in Mainz mitteilte. Dabei flogen 69 Drohnen über militärische Liegenschaften und 47 über kritische Infrastruktur, zu der Energie, Gesundheit, Transport und Verkehr, Wasser sowie Staat und Verwaltung zählen. Die meisten Drohnen, insgesamt 183, wurden über Wohngebieten beobachtet. Der SWR berichtete zuvor darüber und stellte fest, dass in keinem anderen Bundesland so viele Drohnen gesichtet wurden wie in Rheinland-Pfalz. Über Rüstungsbetrieben wurden zwei Drohnen entdeckt, während die restlichen über sonstige Örtlichkeiten auftauchten. "Es handelt sich um Drohnensichtungen, demnach nicht zwangsläufig um verifizierte Drohnenüberflüge", erklärte ein Sprecher.
Sieben Millionen Euro zur Abwehr illegaler Drohnen
Um der Bedrohung durch illegale Drohnen entgegenzuwirken, investiert die Landesregierung etwa sieben Millionen Euro in Abwehrtechnologie. Diese Investitionen umfassen Systeme zur Erkennung, Verifizierung und Abwehr, darunter hochauflösende Kamerasysteme, Jamming-Gewehre zur Blockade von Funksignalen, Netzwerferpistolen und KI-gesteuerte Zielsysteme zum Abschuss von Drohnen.
Laut Bundesregierung haben Drohnensichtungen an wichtigen Einrichtungen in Deutschland seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine stark zugenommen. "Wir gehen in weiten Teilen davon aus, dass diese Drohnen auch von feindlichen Mächten gesteuert sind", äußerte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Um unerlaubt fliegende Drohnen künftig besser zu erkennen und unschädlich machen zu können, haben Bund und Länder in Berlin ein Gemeinsames Drohnenabwehrzentrum (GDAZ) eingeweiht, dessen Arbeitsbetrieb im Januar beginnen soll. (dpa/bearbeitet durch Red) |
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| Nachricht vom 13.01.2026 |
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