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Nachricht vom 26.01.2026
Region
Prominente wurden in Koblenz mit dem "Goldenen Deutschen Eck 2026" geehrt
Zahlreiche prominente Gäste und Ehrengäste versammelten sich gestern (25. Januar 2026) in Koblenz zur Verleihung des "Goldenen Deutschen Eck 2026". Die festliche Veranstaltung im Görreshaus würdigte besonderes gesellschaftliches Engagement und sorgte für bewegende Momente und musikalische Höhepunkte.
(alle Fotos: Wolfgang Rabsch)Koblenz. Wow, was für eine Promidichte in Koblenz, die sich gestern zur Preisverleihung "Das Goldene Deutsche Eck 2026" am und im Görreshaus in Koblenz einfand. Peter Maffay, Guido Maria Kretschmer, Julius Weckauf, Bettina Böttinger und Matthias Nester wurde diese Ehre zuteil. Als Schirmherr der Veranstaltung war Ministerpräsident Alexander Schweitzer anwesend, sowie Dörte Schall, Ministerin für Soziales und Arbeit, Staatssekretärin Petra Dick-Walter aus dem Wirtschaftsministerium in Mainz und der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner. Nicht zu vergessen Bettina Böttinger, eine TV-Ikone, die jahrelang den berühmten "Kölner Treff" moderierte und später zusammen mit Felix Leßmeister professionell, humorvoll und souverän durch die Preisverleihung führte. Reiner Meutsch, "Botschafter des Westerwalds" und Vorsitzender der Stiftung "Fly & Help", wurde ebenfalls auf den roten Teppich begrüßt.

Frank Ackermann, bekannter TV-Journalist, empfing vor dem Görreshaus die Ehrengäste und bat sie bei klirrender Kälte zum Interview. Die Preisverleihung hatte großes überregionales Interesse erzeugt, vor dem Eingang zum Gasthaus befanden sich mehrere TV- und Radiosender, natürlich auch Vertreter der schreibenden Zunft. Dazu harrten viele Zuschauer aus, die hofften, einen Blick auf die Promis zu erhaschen oder vielleicht sogar ein Autogramm oder ein Selfie zu bekommen, was einigen gelang.

Was ist das "Goldene Deutsche Eck"?
Der "Katholische Leseverein" würdigt mit dieser Ehrung Menschen, die sich in besonderer Weise um die Gesellschaft verdient gemacht haben, dabei Haltung, Engagement und Mut bewiesen haben. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten "250 Jahre Joseph Görres" statt. Den geistlichen Auftakt des Festtages bildete vormittags ein feierliches Pontifikalamt in der traditionsreichen Basilika Sankt Kastor in Koblenz, zelebriert von Bischof Dr. Stephan Ackermann. Die Preisverleihung fand im geschichtsträchtigen Festsaal des Görreshauses statt. 1947 wurde Koblenz vorläufige Landeshauptstadt. Im Oktober 1950 trat Mainz an die Stelle und der Landtag zog in das Deutschhaus nach Mainz, in dem der Landtag bis heute tagt. Im Görreshaus wurde also über drei Jahre rheinland-pfälzische Geschichte geschrieben.

Der Festsaal war bis auf den letzten Platz mit Zuschauern belegt, womit auch ein würdiger äußerer Rahmen die Veranstaltung begleitete. Zunächst begrüßten Bettina Böttinger und Felix Leißmeister Ehrengäste und Besucher und erläuterten noch einmal den Anlass der Preisverleihung. Als Schirmherr der Preisverleihung richtete Ministerpräsident Alexander Schweitzer ein Grußwort an die Gäste und betonte auch die große Bedeutung des Görreshauses für Rheinland-Pfalz, in dem bekanntlich drei Jahre der Landtag seinen Sitz hatte. Rheinland-Pfalz ernannte Schweitzer zum Deutschen Meister des Ehrenamtes, da von etwa vier Millionen Einwohnern rund 1,5 Millionen sich ehrenamtlich einbringen würden.

In der nun folgenden Laudatio für Peter Maffay fand Bettina Böttinger sehr persönliche und berührende Worte, um den Preisträger zu würdigen. Dabei stellte sie sein großes soziales Engagement in den Vordergrund, aber auch sein stetes Bemühen um Frieden in der Welt und in der Gesellschaft. Danach überreichte sie unter lautem Beifall der Anwesenden dem sichtlich gerührten Peter Maffay den begehrten Preis. In seiner Dankrede, in der er sich eingehend mit den politischen und gesellschaftlichen Problemen und Sorgen auseinandersetzte, fand Maffay emotionale Worte, als er erklärte, dass er genau vor 60 Jahren einmal in Koblenz als Kind am Deutschen Eck gewesen sei, als sein Vater damals als Monteur in Koblenz arbeitete.

Weltpremiere mit Peter Maffay und dem Schülerchor
Anschließend kam es zu einer Welturaufführung, als etwa 50 Schülerinnen und Schüler der Görresschule sich hinter Peter Maffay auf der Bühne aufstellten. Der Kinderchor wurde von der Abi-Gruppe des Görres-Gymnasiums instrumental unterstützt. Unter der Leitung von Carolin Arndt, Musiklehrerin am Görres-Gymnasium, begann der Kinderchor den großen Hit von Maffay aus "Tabaluga" zu singen "Ich wollte nie erwachsen sein". Ungläubig folgten die Gäste fasziniert dem Geschehen auf der Bühne, denn sie hatten nicht damit gerechnet, dass sie Zeugen einer Welturaufführung würden. Peter Maffay mit einem 50-köpfigen Kinderchor und instrumentaler Begleitung, das erzeugte Gänsehaut und bei manchen auch feuchte Augen. Die Krönung des Ganzen folgte noch, als Peter Maffay und seine musikalische Begleitung seinen Superhit anstimmten "Über sieben Brücken musst du gehen". Maffay, dem der Auftritt sichtlich große Freude bereitete, äußerte sich anschließend begeistert über das kleine Konzert. Standing Ovation und nicht enden wollender Jubel belohnte die Akteure auf der Bühne. Abschließend erklärte Maffay unter dem Beifall der Besucher, dass er an einem neuen Album arbeiten würde.

Ein weiterer Höhepunkt bahnte sich an, als das Koblenzer Tollitätenpaar "Confluentia Ricarda I." und "Prinz Oli, der närrische Zeitungsjung" samt Gefolge einmarschierte und die Bühne enterte. Selbstverständlich wurde Peter Maffay mit dem Sessionsorden des Karnevalclubs der "Kapuzenmänner" ausgezeichnet. Nach diesen Highlights folgte eine Pause, da Peter Maffay zum Flughafen nach Köln chauffiert werden musste, weil er mit dem Flieger nach München flog, um dort einen weiteren Termin zu absolvieren.

Wegen gesundheitlicher Probleme musste der Autor dieses Artikels leider die Veranstaltung verlassen, um nach Hause zu gelangen. Um den weiteren Verlauf der Sitzung kurz beschreiben zu können, fand ein Telefonat mit Felix Leißmeister statt, der die Veranstaltung zusammen mit Bettina Böttinger moderierte.

Felix Leißmeister schilderte, dass nach der Pause die weiteren Ehrenpreise an Bettina Böttinger, Guido Maria Kretschmer und Matthias Nester überreicht wurden, die jeweils mit einer Laudatio eingeleitet wurden. Die "Görresgesellschaft" äußerte sich zur Preisvergabe und ehrte ihren Namensgeber Josef Görres.

Zufriedenstellendes Resümee von Initiator Felix Leißmeister
Ein noch etwas angespannt wirkender Felix Leißmeister fasste sein Resümee mit folgenden Worten zusammen. "Ich bin überglücklich, dass die Veranstaltung problemlos und wie geplant vonstattenging. Die Vorbereitungen für die Preisverleihung liefen über ein Jahr und waren sehr herausfordernd und nervenaufreibend, bis alles unter Dach und Fach war. Trotz vieler Unkenrufe, die unsere Planung begleiteten, sind wir froh, dass unsere Bemühungen von Erfolg gekrönt waren.

In meinem Dank für das Gelingen der Preisverleihung möchte ich meinen Partner Colin und den Katholischen Leseverein mit einbeziehen, denn ohne ihre Mithilfe wäre die Veranstaltung sicherlich nicht zustande gekommen. Als Erfolg ist auch zu werten, dass unsere Veranstaltung medial überregional wahrgenommen wurde. Inzwischen haben sich weitere bekannte Akteure aus der Showbranche bei mir gemeldet, die uns bei unseren Bemühungen unterstützen wollen.

Mir ist ganz wichtig zu erwähnen, dass Peter Maffay das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld in Höhe von 5.555,55 Euro einer Koblenzer Kinder- und Jugendhilfe gespendet hat.

Nach der Preisverleihung 2026 ist vor der Preisverleihung 2027. Ich befinde mich bereits jetzt schon in intensiven Kontakten mit bekannten Persönlichkeiten, um diese für die Preisverleihung 2027 zu gewinnen."
       
       
       
       
       
       
       
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