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| Pressemitteilung vom 26.01.2026 |
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| Region |
| Mehr Sicherheit für ältere Menschen im Landkreis Altenkirchen |
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| Ein ehrenamtliches Team unterstützt ältere Menschen im Landkreis Altenkirchen bei Fragen zu Betrug und Kriminalität. Der Ansatz setzt auf Beratung in direktem Umfeld und stärkt das Sicherheitsgefühl. Das Team hat nun Verstärkung erhalten und bietet künftig noch mehr Kontaktmöglichkeiten. |
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Kreis Altenkirchen. Ältere Menschen, die Sorge vor Betrugsmaschen haben oder allgemeine Fragen zur Sicherheit stellen, können sich im Landkreis Altenkirchen an ehrenamtliche Sicherheitsberater wenden. Diese beraten ohne behördliche Hürden und vermitteln Wissen, das hilft, Risiken zu erkennen und zu minimieren. Durch den persönlichen Austausch entsteht Orientierung und Sicherheit im Alltag.
Erweiterung des Beratungsteams
Der Kreis der Ehrenamtlichen wurde kürzlich erweitert. Landrat Dr. Peter Enders überreichte im Beisein der Senioren- und Ehrenamtsbeauftragten Agnes Brück vier neuen Mitgliedern die Ernennungsurkunde. Es handelt sich um Lena Mertgen aus Altenkirchen, dort auch als Gemeindeschwester plus aktiv, Kirsten Özdemir aus Grünebach, Claudia Rosenbauer aus Katzwinkel sowie Gerhard Henrich. Alle vier absolvierten eine dreitägige Ausbildung beim Polizeipräsidium Koblenz und verfügen über das notwendige theoretische Rüstzeug.
Bedeutung für eine ältere Gesellschaft
Enders stellte fest, dass eine älter werdende Gesellschaft besondere Unterstützung benötigt. Das Team der Sicherheitsberater arbeitet an einer wichtigen Schnittstelle und trägt dazu bei, dass ältere Menschen besser informiert sind. Trotz zahlreicher Hinweise im öffentlichen Raum gibt es weiterhin Fälle, in denen ältere Personen durch trickreiche Vorgehensweisen geschädigt werden. Das ehrenamtliche Angebot soll solchen Entwicklungen entgegenwirken und präventiv wirken.
Aufgaben und Kontakt
Die Ehrenamtlichen werden in Rheinland-Pfalz seit 1997 von der Polizei aus- und fortgebildet. Sie erhalten regelmäßige Informationen, insbesondere zu aktuellen Kriminalitätsphänomenen. Die Aufgaben beschränken sich nicht nur auf Kriminalität. Unterstützung erfolgt auch bei Themen wie der Nutzung von Bus und Bahn oder anderen Alltagssituationen, die für ältere Menschen Unsicherheiten bereithalten können. Ziel ist eine Begleitung, die praktischen Nutzen stiftet und Hemmschwellen abbaut.
Interessierte können Kontakt zum Team der Sicherheitsberater aufnehmen, zum Beispiel für Vorträge oder Informationsveranstaltungen. Zuständig ist Agnes Brück bei der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 02681-812086 oder per E-Mail an agnes.brueck@kreis-ak.de. Damit steht ein niedrigschwelliges Angebot bereit, das im gesamten Landkreis Altenkirchen genutzt werden kann und ältere Menschen in vielen Lebenslagen unterstützt. (PM/bearbeitet durch Red) |
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| Pressemitteilung vom 26.01.2026 |
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