| AK-Kurier |
| Ihre Internetzeitung für den Kreis Altenkirchen |
|
| Nachricht vom 27.01.2026 |
|
| Region |
| Rückblick und Ausblick: SV Wissen traf sich zur Jahresversammlung |
|
| Die Jahreshauptversammlung des Vereins dient traditionsgemäß dem Rückblick auf das abgelaufene Jahr, aber auch der Vorausschau auf das neue "Schützenjahr". Auch in diesem Jahr stehen die Anforderungen an das sogenannte Sicherheitskonzept noch nicht fest. |
|
Wissen. Schützenoberst Karl-Heinz Henn konnte zahlreiche Gäste und Mitglieder im Schützenhaus begrüßen. Besonders freute Henn sich, dass der amtierende König Philip Kubalski mit Vertretern seines Hofstaates, dem Jungschützenkönig Justus Janssen und den Schülerprinzen Justus Schmidt begrüßen zu können.
Einen weiteren Willkommensgruß richtete Henn an den Vertreter der Stadt Wissen, den ersten Beigeordneten, Herrn Claus Behner, gleichzeitig auch in seiner Eigenschaft als Ehrenvorsitzender der Stadt- und Feuerwehrkapelle Wissen. Ebenso konnte er den Präsidenten des Rheinischen Schützenbundes, Jürgen Treppmann mit seiner Ehefrau Ute herzlich begrüßen.
Schützenoberst Karl-Heinz Henn ging in seiner Begrüßung darauf ein, dass die Lage Anlass zur Sorge gebe. "Auch die vielen kleinen und großen Krisen werden uns noch länger begleiten", so Henn. "Wir alle müssen bestrebt sein, unsere freiheitlich demokratische Grundordnung zu verteidigen." Dies sei auch Aufgabe der Vereine, die eine "Klammer" der Gesellschaft seien.
Berichte des Geschäftsführers und der Abteilungen
Geschäftsführer Jürgen Thielmann zeigte dann auf, dass das Motto des Kölner Karnevals "Mer dun et för Kölle" für viele im Ehrenamt zutreffe. Die Möglichkeiten, nicht nur unseres Vereins, werden begrenzt sein. Allein die Kosten für die Security haben sich mehr als verdoppelt. Die gesetzlichen Aufgaben nehmen immer mehr zu und machen das Ehrenamt zunehmend schwieriger. Die Politik rühmt in Sonntagsreden das Ehrenamt und ab montags werden den Ehrenamtlichen dann wieder "Dicke Brocken" in den Weg geräumt.
"Das Schützenfest (10. bis 13. Juli 2026) steht", so Thielmann. "Für das gesamte Festwochenende konnten wir die Stadt- und Feuerwehrkapelle verpflichten." Zum Abschluss zeigte sich Thielmann gewohnt "kämpferisch". "Wir lassen uns das Ehrenamt nicht vermiesen und solange wir gemeinsam darum bemüht sind unseren Verein auf eine gesunde Basis zu stellen, solange werden wir auch Feste feiern "wie sie fallen"."
Die Verantwortlichen der Schießsportabteilung konnte wieder einmal von zahlreichen Erfolgen der Sportschützen berichten. Regional wie überregional konnten die Schützen überzeugen. Zahlreiche Platzierungen bei Landes- und Deutschen Meisterschaften und im DSB-Pokal zeugen von einer sehr guten Trainingsarbeit aller Beteiligten. Die Bundesligamannschaft konnte sich erneut die Klasse sichern und wird ab Oktober, dann im neunten Jahr, an den Wettkämpfen teilnehmen. Leider haben einige Jungschützen den Verein verlassen. Mit diesem "Problem" haben aber viele Sportvereine zu kämpfen. Hier gilt es, ebenso wie bei den Aufgelegt-Schützen, durch geeignete Maßnahmen gegenzusteuern.
Für die Bogenabteilung gab Klaus Frühling den Bericht ab. Leider waren im abgelaufenen Jahr nur wenige Bogenschützen aktiv. Die Werbemaßnahmen zeigten Erfolg, so dass dies weiter fortgesetzt werden soll, um auch in Zukunft Erfolge zu erzielen, so Klaus Frühling.
Durch den Präsidenten des Rheinischen Schützenbundes Jürgen Treppmann wurden zahlreiche Mitglieder geehrt. Für 60-jährige Mitgliedschaft im RSB Josef Becker und Gerd Cremer. Die silberne Verdienstnadel erhielt Michael Gratze. Medaillen für die Förderung und Verdienste erhielten Harald Seidel, Gertrud Pirner, Mirko Viertel und Alexandra Reifenrath (alle Silber) die Medaille in Gold erhielt Anke Groß.
Karl-Heinz dankte erneut allen aktiven aber auch den im "Hintergrund" tätigen. Hier nannte er besonders die Theken-Crew, den vereinseigenen Bauhof so wie allen Helfern. "Der Vorstand", so Henn, "kann die anfallenden Arbeiten nicht allein stemmen. Wir freuen uns nun auf ein großartiges Schützenfest." (kkö) |
|
|
|
|
| Nachricht vom 27.01.2026 |
www.ak-kurier.de |
|
|
|
|
|
|