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| Pressemitteilung vom 30.01.2026 |
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| Politik |
| Rheinland-Pfalz bleibt Schlusslicht im Bundesländerindex |
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| Eine aktuelle Studie des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung zeigt, dass Rheinland-Pfalz im Vergleich zu anderen Flächenländern in Deutschland weiterhin auf dem letzten Platz liegt. Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Helmut Martin, äußert sich kritisch zur Landesregierung und fordert konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Standortbedingungen. |
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Mainz. Die Ergebnisse des zweiten Bundesländerindex der Stiftung Familienunternehmen sind veröffentlicht worden, und sie zeigen ein besorgniserregendes Bild für Rheinland-Pfalz. Das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim hat im Auftrag der Stiftung untersucht, wie attraktiv die verschiedenen Bundesländer für Unternehmen sind. Dabei wurden Standortbedingungen wie Steuern, Arbeit und Humankapital, Finanzierung, Infrastruktur sowie Investitionen verglichen.
Rheinland-Pfalz belegt, wie schon bei der ersten Erhebung, den letzten Platz unter allen Flächenländern. Dr. Helmut Martin, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, kommentiert die Ergebnisse der ZEW-Studie: "Das Ergebnis der ZEW-Studie ist ein Armutszeugnis für Wirtschaftsministerin Schmitt und Ministerpräsident Schweitzer. Die rheinland-pfälzischen Standortdefizite sind massiv. In Summe schneidet das Land bei den fünf geprüften Kategorien am schlechtesten von allen Flächenländern in Deutschland ab."
Die CDU-Fraktion hat parlamentarisch Vorschläge eingebracht, um die Rahmenbedingungen zu verbessern, doch diese wurden von der SPD-geführten Mehrheit abgelehnt. Dr. Martin betont: "Rheinland-Pfalz hat großes Potential als Wirtschaftsstandort, aber die unabhängige Studie des ZEW in Mannheim belegt schwarz auf weiß: Rheinland-Pfalz braucht endlich eine Landesregierung, die den Wirtschaftsstandort nach vorne bringt: mehr Freiräume für die Unternehmen durch Vereinfachung der Regulierung, mehr Investitionen in die Zukunft, Steuersenkungen, eine Schulbildung, die Ausbildungsreife garantiert, und einen Pakt für Leistung, der Arbeit anreizt." (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 30.01.2026 |
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