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| Pressemitteilung vom 02.02.2026 |
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| Region |
| SPD fordert Klarheit über Probleme in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Altenkirchen |
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| Die SPD-Kreistagsfraktion im Kreis Altenkirchen äußert Besorgnis über die Situation in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Altenkirchen. Hinweise auf organisatorische und strukturelle Mängel werfen Fragen auf, die dringend geklärt werden müssen. |
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Altenkirchen. Die SPD-Kreistagsfraktion des Kreises Altenkirchen ist alarmiert über Berichte aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) Altenkirchen. Laut Jan Hellinghausen und Alexandra Probst, den stellvertretenden Vorsitzenden der Fraktion, gibt es ernst zu nehmende Rückmeldungen von Beschäftigten und Betroffenen. "Es geht hier um eine zentrale Einrichtung der gesundheitlichen Daseinsvorsorge für Kinder und Jugendliche in unserem Kreis. Verlässlichkeit und Stabilität müssen oberste Priorität haben", betonen sie.
Nach Informationen der SPD gibt es offenbar Defizite in der technischen Ausstattung sowie Unsicherheiten bei der Organisation des Betriebs. Auch die Akutversorgung scheint nicht vollständig gewährleistet zu sein, was zusätzlich zur Verunsicherung des Personals beiträgt.
Sorge um langfristige Sicherung
Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, hebt hervor: "Kinder und Jugendliche mit psychischen Erkrankungen brauchen verlässliche, wohnortnahe und kontinuierliche Hilfen." Sie fordert den Träger der Einrichtung auf, die langfristige Sicherung der Versorgung offen darzulegen.
Philip Schimkat, SPD-Landtagskandidat, unterstreicht ebenfalls die Bedeutung der KJP für die Region: "Unsicherheiten in der Organisation oder der personellen Ausstattung dürfen niemals dazu führen, dass notwendige Hilfen eingeschränkt werden oder sogar nicht möglich sind."
Die SPD-Kreistagsfraktion erwartet vom Träger der Einrichtung, der Diakonie, eine schnelle und transparente Darstellung der Maßnahmen zur Sicherstellung der Pflichtversorgung. Zudem sieht sie den Landrat in der Verantwortung, aktiv an der Erhaltung der Funktionsfähigkeit der KJP mitzuwirken und gemeinsam mit dem Träger Lösungen zu erarbeiten. (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 02.02.2026 |
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