AK-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Kreis Altenkirchen
Pressemitteilung vom 06.02.2026
Politik
Infrastrukturprojekt in Mudersbach und Brachbach stockt weiterhin
Die Anbindung des Industriegebiets von Mudersbach und Brachbach sorgt seit Jahren für Diskussionen. Trotz intensiver Bemühungen lokaler Politiker gibt es bislang keine konkreten Fortschritte. Ein kürzliches Treffen verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen.
Es steht noch immer nicht fest, wie die Kosten auf Bahn/Bund, Land und Kommune verteilt werden. (Quelle: Bürgerbüro Betzdorf MdL Wäschenbach)Mudersbach/Brachbach. Zu Beginn des Jahres trafen sich der Wahlkreisabgeordnete Michael Wäschenbach, CDU-Landtagskandidat Johannes Behner, B-Kandidat Dirk Eickoff sowie die Kommunalpolitiker Ulrich Merzhäuser, Markus Köhler und Theo Klein, um über die Anbindung des Industriegebiets Mudersbach und Brachbach zu sprechen. Die geplante Umgehungsstraße der B62 ist weiterhin im Bundesverkehrswegeplan enthalten, jedoch fehlt es an konkreten Fortschritten.

Im August 2025 stellte Wäschenbach eine Anfrage, woraufhin die Landesregierung eine Machbarkeitsstudie bis Ende 2025 ankündigte. Nach einem weiteren Gespräch richtete Wäschenbach erneut eine Anfrage an die Landesregierung, um Details zur Studie, den geschätzten Kosten und der Beteiligung der Bahn zu erfahren. Die Antworten vom 19. Januar blieben jedoch vage; Zeitangaben und Kostenträger seien unbekannt.

Kommunalpolitiker sind sich einig
Johannes Behner betonte die Notwendigkeit vernünftiger Anbindungen zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft und Arbeitsplatzsicherung. Er erklärte: "Es geht hier um Wirtschaftswachstum und Sicherung der Arbeitsplätze. Die Anbindung sollte eine logische Konsequenz zur Beseitigung von Infrastrukturnachteilen sein." Der Schulterschluss zwischen Mudersbach und den Forderungen der CDU wird dabei hervorgehoben.

Michael Wäschenbach informierte auch die Bürgermeister von Kirchen, Mudersbach und Brachbach über die Situation. Er äußerte: "Seit vielen Jahren beschäftigt uns das Thema. Es wird endlich Zeit, dass die Landesregierung diese Aufgabe als Chefsache erkennt."

Kommunalpolitiker wie Markus Köhler, Ulrich Merzhäuser und Theo Klein unterstrichen ihre langjährige Unterstützung für das Projekt. Insbesondere die Bahnhofstraße in Mudersbach leidet unter starkem Lkw-Verkehr. Die Geduld der Anwohner ist erschöpft, und die geplante Anbindung findet breite Akzeptanz in beiden Gemeinden. Dennoch bleibt das Projekt trotz kommunaler Einigkeit ohne spürbare Fortschritte. (PM/Red)
Pressemitteilung vom 06.02.2026 www.ak-kurier.de