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| Pressemitteilung vom 09.02.2026 |
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| Region |
| Albert Schäfer lädt am 4. März zu einem anschaulichen Vortrag nach Pleckhausen ein |
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| Die "Alte Hütte" im Hombachtal und die "Neue Hütte" im Grenzbachtal. Zwei bedeutende Stätten der Westerwälder Eisengusskunst werden in einem anschaulichen Vortrag am 4. März in Pleckhausen vorgestellt. |
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Pleckhausen. Der Heimatkundler Albert Schäfer (Willroth) hält am Mittwoch, dem 4. März, um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Pleckhausen einen anschaulichen Vortrag über die Produktion und die kulturgeschichtliche Bedeutung der "Alten Hütte" im Hombachtal und der "Neuen Hütte" (auch Pleckhauser Hütte genannt) im Grenzbachtal. Die reichen Erzvorkommen des "Horhausener Spateisenstein-Gangzuges", die Wälder der Region und die Wasserkraft der Bäche boten die ideale Voraussetzungen zur Ansiedlung dieser Hütten.
Ihre Produkte, vorrangig Ofen- und Kaminplatten, fanden zahlreiche Abnehmer, auch über die Grenzen der Heimat hinaus. Die Vielfalt der in Eisen gegossenen Thematik ist bemerkenswert und beinhaltet ein hohes Kulturgut. Noch heute erinnern Fragmente einer gusseisernen Pleckhauser Kaminplatte im Dorfgemeinschaftshaus an die Erzeugnisse der Pleckhauser Hütte.
Die wirtschaftliche Bedeutung der beiden Hütten lässt sich alleine schon daraus ersehen, wie viele unterschiedliche Gewerke erforderlich waren, diese kunstvollen Produkte herzustellen. Bergbau und Hüttenwesen trugen nachhaltig dazu bei, die heimische Bevölkerung vor Hunger und Not zu bewahren.
Veranstalter des Informationsabends sind der Bergbauförderverein der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld und die Ortsgemeinde Pleckhausen. Der Eintritt ist frei.
Anmeldungen auch über die Volkhochschule der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld, unter Telefeon 02681-85199 oder im Internet unter www.vhs-ak-ff.de. Weitere Infos sind bei Rolf Schmidt-Markoski (Vorstandsmitglied im Bergbauförderverein) unter Telefon 026987-929507 oder E-Mail: Schmidt-Markoski@t-online.de zu erhalten. (PM)
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