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| Pressemitteilung vom 10.02.2026 |
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| Region |
| Kreative Forschung: Schülerin aus Gebhardshain beeindruckt bei "Jugend forscht" |
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| Beim Regionalwettbewerb von "Jugend forscht" in Koblenz stellten über 100 Schüler ihre innovativen Projekte vor. Eine junge Forscherin aus Gebhardshain erzielte dabei den zweiten Platz. |
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Koblenz/Gebhardshain. Kann man aus Pilzen Bausteine herstellen? Hat die Lichtfarbe Einfluss auf die Leistungsfähigkeit von Solaranlagen? Wie reagieren Ameisen auf Mikroplastik? Diese und viele weitere Fragen haben Nachwuchsforscher aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz beim Regionalwettbewerb von "Jugend forscht" und "Jugend forscht junior" untersucht. In den Räumen der Hochschule Koblenz präsentierten sie ihre Projekte einer Fachjury. Insgesamt qualifizierten sich 12 Kinder und Jugendliche für den Landeswettbewerb.
Insgesamt 109 Kinder und Jugendliche, vor allem aus Koblenz, dem Kreis Mayen-Koblenz, dem Kreis Neuwied, dem Westerwaldkreis, dem Kreis Altenkirchen und dem Rhein-Lahn-Kreis, nahmen am Wettbewerb teil und reichten 61 Projekte ein. Marcelo Peerenboom, Patenbeauftragter der Energieversorgung Mittelrhein (evm), betonte: "Die Fülle und Qualität der diesjährigen Beiträge zeigt einmal wieder, wie wichtig dieser Wettbewerb zur Förderung des Wissenschaftsnachwuchses ist." Die evm richtet den Wettbewerb bereits zum 25. Mal als Patenunternehmen aus. Kristina Ollrogge von der Bundesstiftung Jugend forscht dankte der evm für ihr langjähriges Engagement.
Auch Prof. Dr. Karl Stoffel, Präsident der gastgebenden Hochschule Koblenz, zeigte sich begeistert: "Der Wettbewerb 'Jugend forscht' zeigt jedes Jahr aufs Neue, mit wie viel Kreativität, Ausdauer und wissenschaftlicher Neugier junge Menschen an Fragestellungen unserer Zeit herangehen."
Erfolgreiche Teilnehmerin aus Gebhardshain
Haniya Behnam von der Westerwaldschule Realschule Plus in Gebhardshain beeindruckte mit ihrem Projekt in der Kategorie Technik. Mit einem intelligenten Gewächshaus erreichte sie den zweiten Platz. "Ich habe mich gefragt, wie man Pflanzen unter schwierigen Bedingungen oder auf einem anderen Planeten anbauen könnte", erklärte sie. Das Gewächshaus steuert Licht, Wasser und Temperatur automatisch mittels Sensoren.
Für die Erstplatzierten geht es bald weiter: Vom 17. bis 19. März 2026 findet bei der BASF in Ludwigshafen der Landeswettbewerb "Jugend forscht" statt. Der Wettbewerb "Jugend forscht junior" wird am 23. und 24. April 2026 bei Boehringer Ingelheim ausgetragen. Patenbeauftragter Peerenboom drückt den Regionalsiegern die Daumen für eine Qualifikation zum Bundeswettbewerb. (PM/Red) |
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