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Pressemitteilung vom 12.02.2026
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Mitten im Geschehen: Lebenshilfe Altenkirchen setzt starkes Zeichen bei Special Olympics 2026
Mehr als 100 Athleten trafen sich am Donnerstag (5. Februar 2026) im BOWLING ROOM Koblenz zum Special Olympics Bowlingturnier. Mit dabei waren auch die Westerwald Werkstätten aus Altenkirchen, Flammersfeld, Steckenstein und Wissen. Für sie war es bereits die vierte Teilnahme an diesem besonderen Wettbewerb.
Mitten im Geschehen - Lebenshilfe Altenkirchen beim Special Olympics Bowlingturnier 2026 in Koblenz. (Fotoquelle: Gerlinde Räder)Koblenz/Kreis Altenkirchen. Sport steht für Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft. Beim Special Olympics Bowlingturnier 2026 wurde genau das deutlich. Die Lebenshilfe Altenkirchen war mit sieben Athleten vertreten und erlebte einen sportlichen Tag in freundschaftlicher Atmosphäre.

Wettbewerb auf 20 Bahnen
Gespielt wurde in den Disziplinen Damen- und Herren-Einzel auf insgesamt 20 Bahnen. Nach der offiziellen Begrüßung und dem Special-Olympics-Zeremoniell begannen am Vormittag zwei Vorrunden. Von Beginn an zeigten die Teilnehmenden große Konzentration und Begeisterung. Jeder Wurf wurde von Applaus und Anfeuerungsrufen begleitet.

In der Mittagspause stärkten sich die Athleten traditionell mit Pizza und Kaltgetränken. Der Austausch untereinander und der Blick auf die bisherigen Ergebnisse sorgten für zusätzliche Motivation vor der Finalrunde. Diese wurde in 18 Leistungsgruppen ausgetragen. Das System stellt Fairness und Chancengleichheit in den Mittelpunkt.

Erfolge für die Westerwald Werkstätten
Bei der Siegerehrung konnten sich die Athleten der Westerwald Werkstätten über mehrere vordere Platzierungen freuen. Christian Uwe erreichte in der Leistungsgruppe M06 den fünften Platz. Tobias Ebach belegte in M03 Rang vier. Sabine Hombach sicherte sich in F03 den ersten Platz. Benjamin Jung erreichte in MIX01 den dritten Platz. Kevin Pauschert kam in M06 auf Platz vier. Carola Reppel gewann in F02 den ersten Platz. Erika Schröder belegte in F01 Rang fünf.

Die Ergebnisse spiegeln kontinuierliches Training und sportlichen Ehrgeiz wider. Gleichzeitig stehen sie für Selbstvertrauen und die Bereitschaft, sich sportlichen Herausforderungen zu stellen.

Sport als Motor für Inklusion
Rita Hartmann, Vorsitzende der Lebenshilfe Altenkirchen, hob die Bedeutung des Sports für persönliche Entwicklung hervor. Sport stärke das Selbstvertrauen und zeige, dass Menschen mit Beeinträchtigungen selbstverständlich dazugehören.

Das Special Olympics Bowlingturnier ist fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Abteilung Sport der Westerwald Werkstätten. Auch künftig soll es ein Ort bleiben, an dem sportliche Leistungen gewürdigt und Inklusion aktiv gelebt wird. (PM/bearbeitet durch Red)
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