| AK-Kurier |
| Ihre Internetzeitung für den Kreis Altenkirchen |
|
| Pressemitteilung vom 13.02.2026 |
|
| Region |
| Fotografien im Betzdorfer Rathaus: Ein faszinierender Blick auf die Heimat |
|
| Regina Brühl, eine Fotografin aus Wallmenroth, präsentiert 25 beeindruckende Fotografien im Rathaus von Betzdorf. Diese Bilder eröffnen Besuchern und Mitarbeitern der Verbandsgemeinde einen facettenreichen Blick auf ihre Heimat. |
|
Betzdorf. Seit Kurzem zieren 25 Fotografien von Regina Brühl das Rathaus in Betzdorf und bieten sowohl den Besuchern als auch den Mitarbeitern der Verwaltung einen tiefen Einblick in die Vielfalt der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain. Die Fotografien, die nicht nur dekorativ sind, sondern Geschichten erzählen, wurden von Bürgermeister Joachim Brenner als mehr als eine ästhetische Bereicherung beschrieben. Sie fassen zusammen, was die Region ausmacht - Historie und Gegenwart, Landschaft und Arbeit, Wandel und Kontinuität. Brenner bezeichnet die Bilder als moderne Augenblicke jüngster Geschichte, festgehalten mit einem geschulten Blick für das Wesentliche. Die Motive stammen aus verschiedenen Jahren und Jahreszeiten und ergeben ein harmonisches Gesamtbild.
Identitätsstiftender Charakter
Stadtbürgermeister Johannes Behner hebt ebenfalls den identitätsstiftenden Charakter der Ausstellung hervor. Die Fotografien sind in der gesamten Verbandsgemeinde verortet und ermöglichen es vielen Menschen, sich mit ihnen zu identifizieren. Kunst sei zwar immer eine Geschmacksfrage, doch Fotografie habe die besondere Kraft, Heimat unmittelbar erfahrbar zu machen. Der enge Bezug der Motive zum Verwaltungsgebäude unterstreicht diesen Gedanken zusätzlich. Das Rathaus wird so selbst Teil der erzählten Geschichte.
Bilder bewahren Erinnerungen
Regina Brühl, die die 25 Fotografien zur Verfügung gestellt hat, blickt auf über vier Jahrzehnte fotografischer Tätigkeit zurück. Aufgewachsen in Herdorf, wo ihr Vater Felix Löhr bereits analog fotografierte, war ihr der Umgang mit der Kamera früh vertraut. In den 1980er Jahren begann sie mit Sportfotografie, später kamen Makroaufnahmen hinzu. Ihre erste eigene Kamera war eine analoge Nikon F65, bevor sie zur digitalen Technik wechselte. Trotz technischer Fortschritte ist ihre Haltung zur Fotografie unverändert geblieben. Für sie ist Fotografie kein Hobby, sondern ein wesentlicher Bestandteil ihres Lebens. Bilder haben die Macht, Erinnerungen zu bewahren und Emotionen zu transportieren. Diese Haltung spiegelt sich in ihren Arbeiten wider.
Der Bergbau als prägende Kraft der Region findet ebenso seinen Platz wie die Eisenbahn, die Orte verband und Entwicklung ermöglichte. Auch der Zusammenschluss zur heutigen Verbandsgemeinde wird thematisiert. Die Fotografien von Regina Brühl machen dieses Selbstverständnis sichtbar, ohne es plakativ auszustellen. Sie laden zum Verweilen ein und verleihen dem Rathaus eine besondere Atmosphäre, in der Verwaltung, Geschichte und gelebte Heimat auf stille Weise zusammenfinden. (PM/Red) |
|
| Pressemitteilung vom 13.02.2026 |
www.ak-kurier.de |
|
|
|
|
|
|