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| Nachricht vom 20.02.2026 |
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| Altenkirchener Frauen-Tennisturnier: Zwei deutsche Spielerinnen im Halbfinale |
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| Aus drei mach zwei: So lautete die Formel aus deutscher Sicht nach dem Viertelfinale beim Frauen-Tennisturnier um Weltranglistenpunkte, den „Rewe Petz Ladies Open“ in Altenkirchen. Noma Noha Akugue und Julia Stusek überstanden mit Erfolgen die Runde der letzten Acht und erreichten jeweils das Halbfinale. |
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Altenkirchen. Noch ist bei den „Rewe Petz Ladies Open“ in Altenkirchen ein deutsches Finale am Sonntag, 22 Februar, möglich. Die 22-jährige Noma Noha Akugue (Reinbek) erreichte bei der mit 60.000 US-Dollar dotierten Konkurrenz um Weltranglistenpunkte mit dem 2;6, 7:5, 6:3 am Freitagnachmittag (20. Februar) das Halbfinale, das am Samstag, 21. Februar, im Burg-Wächter-Matchpoint auf der Glockenspitze auf dem Plan steht. Ihr gleich tat es Julia Stusek (Rheinfelden) nach dem 7:6 (12:10), 7:6 (7:5) über Alina Granwehr (Schweiz). Akugue trifft nunmehr auf die Polin Martyna Kubka, die in einer fast drei Stunden andauernden Partie mit 6:4, 6:7 (4:7), 7:6 (7:5) über die an Nummer drei gesetzte Schweizerin Susan Bandecchi triumphierte, die es beinahe noch geschafft hätte, das Match final zu drehen, denn sie hatte schier aussichtslos schon mit 2:6, 1:5 im Rückstand gelegen. Im zweiten Halbfinale stehen sich Julia Avdeeva (Russland) als Turniergewinnerin der beiden Vorjahre nach dem 6:2, 7:6 (8:6) über die 16-jährige Mariella Thamm (Mönchengladbach) und die 17-jährige Stusek gegenüber. Der Chefbundestrainer der Frauen im Deutschen Tennis Bund, Torben Beltz, freute sich über die Leistungssteigerung von Akugue nach verlorenem ersten Durchgang. „Sie wurde mit zunehmender Spieldauer sicherer und hat nicht mehr viel zugelassen. Wichtig war, dass sie kein Break mehr kassiert hat im zweiten und dritten Satz“, resümierte er die Vorstellung der Linkshänderin, die ebenfalls befand: „Meine Gegnerin hat im ersten Satz sehr gut gespielt.“
Avdeeva schlug 17 Asse
Über weite Strecken der Partie konnte Thamm gegen die aufschlaggewaltige Avdeeva (17 Asse) mithalten. Mehrfach beklagte die junge Deutsche Entscheidungen von Schieds- und Linienrichter, donnerte Bälle in die Werbebande und führte viele Selbstgespräche. Nach dem ersten Satz ließ sie sich von einer Physiotherapeutin am oberen linken Bauchbereich behandeln, wo ihr vor gar nicht allzu langer Zeit eine Muskelproblematik Pein bereitet hatte. Fast ununterbrochen fasste sie sich im zweiten Durchgang an diese ominöse Stelle, ohne dass das ihrer Leistung abträglich war. Zweimal egalisierte Thamm ein Break und erreichte den Tie-Break, in dem sie sich offenbar vor dem 14. Punkt ungeschickt bewegte, so dass eine weitere Einschränkung hinzukam. Tränen waren die Konsequenz. Nachdem sie sich einigermaßen wieder gefasst hatte, gab sie ihren Aufschlag zum alles entscheidenden 8:6 für Avdeeva ab, die in der Rückschau auf das Spiel von „harter Arbeit“ sprach. „Wir beide haben sehr gutes Tennis gespielt“, resümierte sie, „ich bin froh, dass ich ins Halbfinale eingezogen bin.“ Sie spüre ob der beiden Titelgewinne inzwischen, dass immer mehr Druck auf ihren Schultern laste. Avdeeva, die seit fünf Jahren in Frankfurt (Main) lebt, vermied, Fragen in Deutsch zu beantworten. Dafür sei sie noch zu schüchtern … (vh)
Die Ergebnisse von Freitag
Einzel, Viertelfinale: Noma Noha Akugue (Deutschland/5) - Valentina Ryser (Schweiz) 2:6, 7:5, 6:3, Julia Avdeeva (Russland/1) - Mariella Thamm (Deutschland) 6:2, 7:6 (8:6), Julia Stusek (Deutschland) - Alina Granwehr (Schweiz) 7:6 (12:10), 7:6 (7:5), Martyna Kubka (Polen) - Susan Bandecchi (Schweiz/3) 6:4, 6:7 (4:7), 7:6 (7:5); im Halbfinale am Samstag: Avdeeva - Stusek (nicht vor 15 Uhr), Kubka - Akugue (13 Uhr).
Doppel, Viertelfinale: Tessa Johanna Brockmann/Nastasja Schunk (Deutschland) - Bandecchi/Elena Malgina (Schweiz/Estland) 6:3, 6:3, Rasheeda McAdoo/Lara Salden (USA/Belgien) - Akugue/Anita Wagner (Deutschland/Bosnien-Herzegowina/4) 6:2, 7:6 (7:2).
Das Turniermagazin im Internet: https://indd.adobe.com/view/f70061e1-28c8-44f8-ad92-34d03dacd280 |
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