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| Pressemitteilung vom 25.02.2026 |
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| Region |
| Ist das noch|schon mein Land?: Diskussionsveranstaltung imkulturWERKwissen |
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| Die Schriftstellervereinigung PEN Berlin lädt im Rahmen ihrer landesweiten Gesprächsreihe über Heimat ins Wissener Kulturwerk ein. |
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Wissen. Am 27. Februar diskutieren in Ludwigshafen am Rhein unter dem Titel "Ist das noch|schon mein Land?" der Sprecher der Schriftstellervereinigung PEN-Berlin Deniz Yücel und die ehemalige Bundesfamilienministerin Kristina Schröder – miteinander und mit dem Publikum. Dem Abend im Ludwigshafener Kulturzentrum das Haus werden weitere 18 Stationen in Rheinland-Pfalz folgen.
Zu Gast sind unter anderem die ehemaligen Ministerpräsidenten Malu Dreyer und Kurt Beck, der frühere Bundesverkehrsminister Volker Wissing, die Büchner-Preisträgerin Ursula Krechel sowie die Schriftsteller Christian Baron, Daniela Dröscher, Lucy Fricke, Dinçer Güçyeter und Tijan Sila. Hinzu kommen die Journalisten Jürgen Kaube und Harald Martenstein, der Fußballkommentator Marcel Reif, der Publizist Hamed Abdel-Samad, die Winzerin und frühere Weinkönigin Lena Endesfelder sowie die Universitätsprofessoren Nils Kumkar, Andreas Rödder, Claudia Ritzi und Harald Welzer.
Gastieren wird die Reihe in Theatern und Kulturzentren, aber auch bei der Jüdischen Gemeinde Mainz, der Alevitischen Gemeinde Worms – und natürlich im Café Heimat in Morbach, dem Geburtsort des Filmemachers Edgar Reitz, der mit seiner Trilogie "Heimat" Fernsehgeschichte schrieb.
Damit knüpft PEN-Berlin unmittelbar an die gleichnamige Reihe in Baden-Württemberg an, die am 26. Januar in Mannheim begonnen hat und noch bis zum 25. Februar läuft (Abschluss im Literaturhaus Stuttgart mit Eva Menasse und Özge Inan). Im August und September wird die Gesprächsreihe vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin fortgesetzt.
Unter dem (sehr deutschen) Wort Heimat können sich viele Menschen immer noch – oder wieder? – etwas vorstellen: in Milieus, wo der Begriff seit eh und je beheimatet ist, in rechtsextremen Kreisen, die diesen Begriff zu vereinnahmen versuchen, aber auch links der Mitte. Was aber ist Heimat? Und – um die Frage mit Jean Améry zu formulieren – wie viel Heimat braucht der Mensch? Was ist erforderlich, um sich zu beheimaten? Was gefährdet das Heimatgefühl? Wie geht Heimat im Plural?
Am Dienstag, den 3. März 2026 ab 19 Uhr diskutieren im kulturWERKwissen, Walzwerkstraße 22 in 57537 Wissen zusammen mit dem Publikum folgende Gäste:
Prof. Dr. Andreas Rödder, geboren 1967 in Wissen, Historiker und Publizist. Er ist seit 2005 Professor für Neueste Geschichte an der Universität Mainz und Leiter des Thinktanks Republik 21. Ehemaliger Vorsitzender der CDU-Grundwertekommission, ausgezeichnet mit dem Publizistikpreis der Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung. Zuletzt: "Der verlorene Frieden – Vom Fall der Mauer zum neuen Ost-West-Konflikt" (C.H. Beck, 2024).
Hanna Veiler, geboren 1998 in Wizebsk (Belarus), aufgewachsen in Baden-Württemberg, Aktivistin und Publizistin. Ehemalige Präsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschland und seit 2025 Präsidentin European Union of Jewish Students (EUJS). Mitglied der Grünen, aber seit 2025 nicht der Grünen Jugend. Ausgzeichnet mit dem Preis "Frauen Europas".
Es moderiert Sabrina Hoffmann, geboren 1985 in Böblingen (Baden-Württemberg). Sie leitete die deutschen Ausgaben von BuzzFeed und der deutschen Ausgabe von Business Insider und ist seit Dezember 2025 Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau. 2016 erschien das Sachbuch "Die neuen Asozialen", für 2026 ist ihr Debütroman "The Code of You" bei Phantorion angekündigt.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, der Einlass zur Veranstaltung beginnt ab 18.30 Uhr. Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! Sowie dem Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinland-Pfalz. Veranstalter ist die kulturWERKwissen gGmbH in Kooperation mit der Schriftstellervereinigung PEN-Berlin. (PM)
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| Pressemitteilung vom 25.02.2026 |
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