| AK-Kurier |
| Ihre Internetzeitung für den Kreis Altenkirchen |
|
| Pressemitteilung vom 09.03.2026 |
|
| Politik |
| Inklusion im Fokus: Podiumsdiskussion in Flammersfeld |
|
| In Flammersfeld fand eine Podiumsdiskussion zur Teilhabe und Gleichstellung statt, organisiert von der Initiative "Runder Tisch Inklusion". Ziel war es, politische Bildung barrierefreier zu gestalten und den Dialog zwischen Politikern und Bürgern zu fördern. |
|
Flammersfeld. Seit zweieinhalb Jahren engagiert sich der "Runde Tisch Inklusion" für ein inklusives Miteinander in Flammersfeld. Beim letzten Treffen wurde deutlich, dass viele Barrieren die politische Bildung erschweren. Komplexe Themen, zahlreiche Parteien und eine oft schwer verständliche Sprache tragen dazu bei, dass Politik als fern wahrgenommen wird.
Judith Gondorf, Organisatorin der Initiative, erklärte: "Mit der Podiumsdiskussion direkt vor Ort wollen wir Politik und ihre Vertreter greifbar machen. Wir bieten Informationen über Inklusion, Politik und Parteien in einfacher Sprache an." Über 50 Gäste, fünf Politiker und die Betroffenenvertretung füllten den Gemeindesaal der evangelischen Kirche.
Alltagsthemen sind Inklusionsthemen
Nach der Vorstellung der Politiker durch den Moderator Frank Vogler vom SoVD, diskutierte das Publikum eine Stunde lang verschiedene Lebensbereiche, etwa Schule und Bildung, ÖPNV sowie der Arbeits- und der Wohnungsmarkt. Anette Hoffmann-Kuhnt betonte: "Inklusion ist kein einzelnes Thema. Teilhabe bedeutet an allen Bereichen des Lebens teilhaben zu können."
Einigkeit herrschte darüber, dass alle demokratischen Parteien hinter der UN-Behindertenrechtskonvention stehen, aber Unterschiede in den Umsetzungsplänen bestehen. Der Ansatz, erst bestehende Strukturen zu stärken, bevor Inklusion angegangen wird, fand beim Publikum wenig Zustimmung. Stattdessen wurde gefordert, Inklusion von Beginn an mitzudenken.
Nächster "Runder Tisch"
Erika Alsbach, Mitbegründerin des "Runden Tisches", zeigte sich zufrieden: "Die große Beteiligung und der Veränderungswille zeigen, wie groß der Bedarf an mehr Sichtbarkeit für das Thema Inklusion ist." Die Diskussion soll nach der Landtagswahl weitergeführt werden. Am 5. Mai 2026 wird erneut der "Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen" in Flammersfeld stattfinden. Interessierte sind eingeladen, sich im G.R.I.P.S-Büro unter: info@grips-raum.de zu melden. (PM/Red) |
|
| Pressemitteilung vom 09.03.2026 |
www.ak-kurier.de |
|
|
|
|
|
|