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Nachricht vom 10.03.2026
Kultur
Celtic Rhythms begeistert mit irischem Abend in Betzdorf
Eine Darbietung der besonderen Art wartete am vergangenen Freitag (7. März 2026) auf die Gäste in der Betzdorfer Stadthalle. Die Schaugruppe "Celtic Rhythms" fuhr im Rahmen ihrer diesjährigen Tour eine einzigartige Mischung aus Musik, Tanz und Gesteppe auf, die den Zuschauern noch lang im Gedächtnis bleiben dürfte.
Celtic Rhythms in der Betzdorfer Stadthalle (Fotos: Niklas Hövelmann)Betzdorf. Traditionelle irische Musik und eine Tanz- und Steppperformance, die Santa Maria und seine Bande vor Neid hätte erblassen lassen - ungefähr so lässt sich das Konzept der Showtruppe "Celtic Rhythms" kurz auf den Punkt bringen. Am Freitagabend (7. März 2026) hielten diese "Celtic Rhythms" im Rahmen ihrer diesjährigen Tour in der Betzdorfer Stadthalle. Organisiert wird die Konzertreihe durch die deutschen Hallen wie schon im Vorjahr von der Veranstaltungsagentur "Miro Live", die sich auch für die Besetzung der Truppe verantwortlich zeigt. Diese ist dabei überraschend wenig irisch und stattdessen eher international. So ist etwa Vortänzer Andrew Wickers US-Amerikaner aus New Jersey, zwei der vier Tänzerinnen kommen aus Australien und der Keyboarder der Band lebt in Berlin. Dementsprechend gab es über die gesamte Dauer der Veranstaltung keine nennenswerte Kommunikation zwischen Künstlern und Publikum. Lediglich einen kleinen Klatsch-Dialog zwischen Wickers und dem Publikum sollte es geben, wobei der aber aufgrund der Komplexität des Klatschens und der Überforderung der Zuschauerschaft mit der englischen Sprache mehr oder weniger scheiterte.

Erfolgreicher verlief die Performance auf der Bühne: Pünktlich um 20 Uhr wurde der Raum verdunkelt und die Band betrat die Bühne. Ausgestattet mit Fiddle, Keyboard, Gitarre und Schifferklavier gelang es den Musikern schnell, sich Gehör zu verschaffen. Bald folgte auch das siebenköpfige-Tanzensemble. In klassisch irischer Kostümierung, die nicht selten gewechselt wurde, führten die "Celtic Rhythms" eine Show auf. Die emotionale Färbung wanderte dabei mehrfach von fröhlich-vergnügt über festlich-ernst bis zu melancholisch-traurig und wieder zurück. Highlights waren einmal "The Rocky Road to Dublin", das bewegend vorgetragene "Siúil a Rún" und der Besentanz.

Bei den Gästen kam die Vorstellung positiv an: "Es hat mir sehr gut gefallen. Es war ganz was anderes als die üblichen Konzerte", resümierte ein Pärchen.
       
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