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Nachricht vom 20.03.2026
Rheinland-Pfalz
Spannung vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU knapp vor SPD
Am Sonntag steht die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz an, und die neuesten Umfragen zeigen ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU und SPD.
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz - Briefwahl. Foto: Michael Brandt/dpaMainz. Kurz vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz zeigt das ZDF-«Politbarometer» die CDU mit Spitzenkandidat Gordon Schnieder bei 29 Prozent, zwei Punkte vor den regierenden Sozialdemokraten unter Ministerpräsident Alexander Schweitzer. Beide Parteien verbesserten sich gegenüber der Vorwoche um einen Punkt. Die Wahl am Sonntag könnte bundespolitische Bedeutung haben, da nur einer der beiden Partner der Berliner Koalition siegreich hervorgehen kann.

AfD auf Platz drei
Die AfD liegt in der Umfrage mit 19 Prozent auf dem dritten Platz, gefolgt von den Grünen mit 9 Prozent. Diese Werte blieben im Vergleich zur Vorwoche unverändert. Die Linke mit 5 Prozent und die Freien Wähler mit 4,5 Prozent müssen um den Einzug in den Landtag bangen. Andere Parteien kommen zusammen auf 6,5 Prozent. Die Forschungsgruppe Wahlen befragte für diese Erhebung am Mittwoch und Donnerstag 1.139 Wahlberechtigte telefonisch und online in Rheinland-Pfalz. Die Umfrage gilt als repräsentativ.

In der Frage nach dem bevorzugten Ministerpräsidenten führt SPD-Regierungschef Schweitzer mit 40 Prozent deutlich vor CDU-Mann Schnieder, der auf 25 Prozent kommt. Der Regierungschef wird vom Landtag gewählt, nicht direkt vom Volk.

Auch andere Institute sehen knappe Ausgangslage
Andere Meinungsforschungsinstitute sehen ebenfalls ein enges Rennen zwischen CDU und SPD. Eine Insa-Erhebung für die «Bild»-Zeitung zeigte die CDU zuletzt mit 28 Prozent, einen Punkt vor der SPD. Ähnlich waren die Ergebnisse einer ARD-Umfrage von Infratest dimap mit CDU 29 Prozent und SPD 28 Prozent. Aktuell regiert in Mainz eine Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP. Die FDP wird in der aktuellen ZDF-Befragung nicht separat ausgewiesen - was bedeutet, dass sie dort unter drei Prozent liegt.

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Nachlassende Parteibindungen und kurzfristige Wahlentscheidungen erschweren den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der Daten. Die Forschungsgruppe Wahlen gibt eine statistische Fehlertoleranz von gut plus/minus zwei Prozentpunkten bei einem Anteilswert von zehn Prozent an, bei einem Wert von 40 Prozent sind es plus/minus drei Punkte. Umfragen spiegeln grundsätzlich das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen des Wahlausgangs. (dpa/bearbeitet durch Red)
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