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| Pressemitteilung vom 20.03.2026 |
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| Wirtschaft |
| Kreis Altenkirchen: Wirtschaft fordert klare Maßnahmen für mehr Wettbewerbsfähigkeit |
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| Die Sitzung des IHK-Regionalbeirats in Altenkirchen brachte die Herausforderungen der regionalen Wirtschaft ans Licht. Neben strukturellen Rückständen und Fachkräftemangel stehen auch Unsicherheiten im internationalen Handel im Fokus. |
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Altenkirchen. Der IHK-Regionalbeirat traf sich bei der Firma Karl Georg GmbH in Ingelbach, um die wirtschaftliche Lage im Landkreis Altenkirchen zu diskutieren. Die Vertreter der regionalen Wirtschaft erneuerten ihre Erwartungen an die neue Landesregierung, die am Sonntag, 22. März, gewählt wird, und forderten Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.
Bürokratie und Infrastruktur als zentrale Themen
Lars Kober, Leiter der Wirtschaftsförderung des Kreises Altenkirchen, wies auf die strukturellen Rückstände des Landkreises im Vergleich zu benachbarten Regionen hin. Diese behindern die wirtschaftliche Entwicklung und verdeutlichen den Handlungsbedarf. Im Mittelpunkt standen Bürokratieabbau, Verfügbarkeit von Gewerbeflächen, Infrastrukturinvestitionen, schnelle Förderverfahren und Fachkräftesicherung.
Unsicherheiten im internationalen Handel
Andrea Wedig, Teamleiterin Außenwirtschaft/International der IHK Koblenz, erwähnte die wachsenden Unsicherheiten im internationalen Handel. Geplante US-Importzölle und mögliche EU-Gegenmaßnahmen stellen exportorientierte Unternehmen vor zusätzliche Herausforderungen.
Klare Erwartungen der Wirtschaft
IHK-Vizepräsident Thomas Bellersheim betonte: "Die Region braucht jetzt vor allem einen spürbaren Bürokratieabbau. Nur wenn Verfahren einfacher und Entscheidungen schneller getroffen werden, können unsere Unternehmen investieren und Arbeitsplätze sichern. Dafür erwarten wir von der neuen Landesregierung klare Prioritäten." Alle Beteiligten unterstrichen, dass die strukturelle Weiterentwicklung des Landkreises ein politischer Schwerpunkt der kommenden Legislaturperiode sein müsse. (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 20.03.2026 |
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