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| Nachricht vom 22.03.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Zwischen Dialekten und Höhenmetern: Joyce Hübners Marathonreise in Rheinland-Pfalz |
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| Die Extremläuferin Joyce Hübner ist auf einer Reise quer durch Deutschland unterwegs. Ihr Ziel: 495 Marathons in ebenso vielen Tagen zu absolvieren. Dabei erlebt sie nicht nur die Vielfalt der Landschaften, sondern auch die Eigenheiten der Menschen und deren Dialekte. |
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Rheinland-Pfalz. Mehr als die Hälfte ihrer Strecke hat Joyce Hübner bereits hinter sich gebracht, doch an das Ende denkt sie noch nicht. "Ich denke in Etappen", erklärt die 37-jährige Läuferin, die derzeit durch Hessen und Rheinland-Pfalz unterwegs ist. Mit ihrem Projekt "Joyce Städtetrip" will sie alle statistisch erfassten deutschen Städte zu Fuß erreichen. Am 1. Juni 2025 startete sie im niedersächsischen Helmstedt, und am 8. Oktober 2026 plant sie, in Berlin ins Ziel zu laufen.
Hügel statt Horizont
Während ihrer Etappen erlebt Hübner die Landschaften intensiv. Besonders im Taunus habe sie bemerkt: "Das sieht schon wieder alles ganz schön hügelig aus." Auch Rheinland-Pfalz stellt mit seinen Höhenmetern eine Herausforderung dar. Die Unterschiede zwischen den Regionen nimmt die Berlinerin weniger über die Landschaft wahr, sondern vielmehr über die Menschen. "Die Dialekte! Daran merke ich dann eigentlich meistens, wo ich gerade bin", sagt sie lachend.
Ein Schild, das in Erinnerung bleibt
Ein Detail ihrer Reise sind die Willkommensschilder der Bundesländer. Das rheinland-pfälzische Schild zeigt eine fröhlich lächelnde Familie, die ein Mitläufer über mehrere Ecken sogar persönlich kennt. In Hessen hingegen erwarteten sie lediglich Flagge und Schriftzug - ein Familienbild hätte ihr besser gefallen.
Kohlenhydrate ja, Handkäse na ja
Kulinarisch setzt Hübner während ihrer Reise auf Kohlenhydrate wie Nudeln, Kartoffeln und Reis. Handkäse hingegen kann sie wenig abgewinnen. In den kommenden Tagen wird sie mehrfach zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz pendeln. Ihren Begleitläufern in Rheinland-Pfalz gibt sie einen Wunsch mit auf den Weg: "Ich würde mich freuen, wenn man den Dialekt nicht so ganz auslebt." Sie möchte ihre Mitläufer nämlich gerne verstehen können. (dpa/bearbeitet durch Red) |
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| Nachricht vom 22.03.2026 |
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