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Pressemitteilung vom 25.03.2026
Region
Große Solidarität im Landkreis Altenkirchen zum Welt-Down-Syndrom-Tag
Rund um den 21. März wurde im Landkreis Altenkirchen ein bewegendes Bekenntnis zu Menschlichkeit und Vielfalt sichtbar. Hunderte Menschen folgten einem besonderen Aufruf, um ein unübersehbares Signal für das Recht auf Teilhabe zu senden. Die Aktion löste eine beeindruckende Welle der Hilfsbereitschaft aus.
(Fotoquelle: Gesellschaft für Service und Beschäftigung im Westerwald mbH)Altenkirchen. Was rund um den 21. März im Landkreis Altenkirchen sichtbar wurde, war weit mehr als eine einfache Aktion. Es handelte sich um ein deutliches Bekenntnis zu Menschlichkeit, Vielfalt und dem Recht auf Leben. Hunderte Menschen sind dem Aufruf der Lebenshilfe Altenkirchen gefolgt und haben ein unübersehbares Zeichen gesetzt. Mit bunten Socken, kreativen Aktionen und persönlichen Botschaften wurde verdeutlicht, dass Menschen mit Down-Syndrom selbstverständlich zur Gemeinschaft gehören.

Sichtbare Signale in der gesamten Region
Ob in sozialen Einrichtungen, Unternehmen, Schulen oder im privaten Umfeld – überall im Landkreis wurde ein klares Signal gesendet. Vielfalt gehört zur Gesellschaft, und jeder Mensch besitzt das Recht auf Teilhabe sowie ein selbstbestimmtes Leben. Die Vorsitzende der Lebenshilfe, Rita Hartmann, zeigte sich tief berührt von der Resonanz. Sie betonte, überwältigt von dieser Welle der Solidarität zu sein. Dass so viele Menschen Gesicht gezeigt haben, stehe für eine gemeinsame Haltung, für Respekt und für das Leben.

Der Welt-Down-Syndrom-Tag fungiert dabei nicht nur als symbolischer Termin, sondern ist auch ein Tag der klaren Worte. In einer Zeit, in der das Lebensrecht von Menschen mit Down-Syndrom immer wieder in Frage gestellt wird, bedarf es sichtbarer Zeichen und mutiger Stimmen. Genau diese Stimmen waren im Landkreis Altenkirchen nicht zu überhören. Die große Beteiligung mache Mut und zeige, dass die Menschen zusammenstehen und genau hinschauen. Es werde nicht zugelassen, dass Personen an den Rand gedrängt werden.

Gemeinschaft und Haltung für die Würde
Die Vielzahl an Aktionen habe eindrucksvoll bewiesen, wie stark eine Gemeinschaft sein kann, wenn sie füreinander einsteht. Dabei ging es nicht allein um Aufmerksamkeit, sondern primär um Haltung und Würde. Das selbstverständliche Recht jedes Menschen, Teil der Gesellschaft zu sein, stand im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Die Lebenshilfe Altenkirchen dankt allen Beteiligten von Herzen für ihr Engagement. Dieser Einsatz hat den 21. März zu einem Tag gemacht, der weit über das Datum hinauswirkt. Es wurde deutlich, dass Inklusion dort lebt, wo Menschen nicht wegsehen, sondern aktiv füreinander einstehen und sich für die Rechte anderer stark machen. (PM/bearbeitet durch Red)
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