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Pressemitteilung vom 25.03.2026
Region
Jahrmarkt Wissen: Nachhaltige Hilfe in Sri Lanka
Der Jahrmarkt Wissen setzt sich seit Langem für Solarenergie im fernen Sri Lanka rin. Ein Besuch im Februar 2026 zeigt, wie das Solarprojekt das Don Bosco Zentrum in Nochchiyagama nachhaltig verändert hat.
Claudia Ebinger und einige der Auszubildenden. (Quelle: Julia Bender)Wissen/Nochchiyagama. Der Jahrmarkt Wissen e.V. hat mit seinem Engagement einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung des Don Bosco Zentrums in Nochchiyagama, Sri Lanka, geleistet. Claudia Ebinger, Projektreferentin von Don Bosco Mondo e.V., besuchte am 25. Februar 2026 das Zentrum und war beeindruckt von den Fortschritten, die trotz der schweren Schäden durch Zyklon "Ditwah" im November 2025 erzielt wurden. Besonders der Distrikt Anuradhapura, in dem Nochchiyagama liegt, war stark von Überschwemmungen betroffen, doch das Zentrum hat sich seitdem positiv entwickelt.

Ein entscheidender Faktor für diese positive Entwicklung sei das Solarprojekt, das durch den Jahrmarkt bislang mit 85.000 Euro finanziert wurde. Die Anlage erzeuge 200 kWp Strom und versorge nicht nur das Zentrum zuverlässig mit Energie, sondern generiere auch Einnahmen durch Einspeisung ins öffentliche Netz. Dies ermöglicht es, Energiekosten zu decken und Mittel für Instandhaltung und Ausbildungsstipendien bereitzustellen.

Motivation und Chancen
Im geförderten "Solar-Klassenzimmer" werden jährlich rund 40 junge Menschen zusätzlich zu ihrer elektrotechnischen Ausbildung im Bereich Solartechnik geschult. Diese praxisnahe Ausbildung führe zu hervorragenden Berufsaussichten mit einer Vermittlungsquote von nahezu 100 Prozent. Während ihres Besuchs sprach Ebinger mit Auszubildenden und erlebte deren Motivation und neue Chancen aus erster Hand.

Der feierliche Empfang im Don Bosco Zentrum verdeutlichte die Dankbarkeit gegenüber dem Jahrmarkt Wissen e.V. Die Schüler begrüßten Ebinger mit Tanz, Musik und Gesang und brachten ihre Wertschätzung zum Ausdruck. Die Unterstützung aus Wissen trägt maßgeblich zur weiteren Entwicklung der Region bei, die noch immer unter den Folgen des Bürgerkriegs leidet. Ein neues Schulgebäude wird derzeit errichtet, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden.

Der Besuch im Februar 2026 zeige, dass der Jahrmarkt in Wissen mehr als ein lokales Ereignis sei: Er schaffe konkrete Perspektiven für junge Menschen auf der anderen Seite der Welt. (PM/Red)
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