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Nachricht vom 29.03.2026
Region
Jugendfeuerwehren zeigten ihr Können: Zahlreiche Zuschauer waren in Giershausen dabei
An der ersten Jahresübung der Jugendfeuerwehren der VG Altenkirchen-Flammersfeld nahmen insgesamt 51 Kinder und Jugendliche aus den Freiwilligen Feuerwehren Berod, Mehren, Horhausen und Flammersfeld teil. Ausrichter der Übung war die Jugendfeuerwehr Flammersfeld.
Gruppenbild mit allen Teilnehmern un den Verantwortlichen der Firma Osterkamp (re.)Altenkirchen/Giershausen. 51 Kinder und Jugendliche aus den Freiwilligen Feuerwehren Berod, Mehren, Horhausen und Flammersfeld zeigten bei einer Übung unter realitätsnahen Bedingungen hohe Einsatzbereitschaft und echtes Know-how. Die Einsatzkräfte sammelten sich mit den Fahrzeugen im Bereich Schürdt. Die Mimen für die simulierten vermissten Personen stellte die Bambini-Feuerwehr Weyerbusch. Um den "Zeitversatz", beim Nachalarm weiterer Einheiten zu simulieren, fuhren die Fahrzeuge zeitversetzt los. "Einsatzort" war das Gelände der Firma Osterkamp in Giershausen, deren Verantwortliche das Gelände zur Verfügung stellten.

Ausgangslage der Übung war zunächst ein gemeldeter Fahrzeugbrand. Die zuerst eintreffende Jugendfeuerwehr Flammersfeld übernahm umgehend die Brandbekämpfung am Pkw. Im weiteren Verlauf wurde die Lage durch die Information, dass es zu einem Hallenbrand mit vier vermissten Personen gekommen sei, ausgeweitet. Flammersfeld leitete daraufhin zusätzlich die Menschenrettung sowie die Brandbekämpfung an der Halle ein. Die Einheiten aus Mehren, Berod und Horhausen wurden "nachalarmiert" und trafen kurze Zeit später an der Einsatzstelle ein.

Wasserversorgung sicherzustellen war eine der Aufgaben
Zunächst galt es, die Wasserversorgung zu sichern und parallel dazu die vermissten Personen zu suchen. Die nach und nach eintreffenden Einheiten, erhielten ihre "Aufträge". Die Jugendfeuerwehr Berod baute eine weitere Wasserversorgung mittels Tragkraftspritze (TS) aus einer Löschwasser-Zisterne auf. Rund 100 Kubikmeter Wasser stehen dort zur Verfügung. Gekonnt wurde die Saugleitung errichtet und kurz darauf waren die ersten Schläuche gefüllt und die "Löschmaßnahmen" wurden unterstützt. Die Jugendfeuerwehr Horhausen ging mit drei Rohren zur Brandbekämpfung der Halle vor.

Zeitgleich wurden, auch von anderen Fahrzeugen aus, mehrere Schläuche in Richtung Halle ausgerollt, um dort die Brandbekämpfung vornehmen zu können. An den Einsatzstellen, im Innenangriff zur Menschenrettung, wurden mehrere "Atemschutztrupps" eingesetzt. Die vermissten Personen konnten schnell gefunden und gerettet werden. Die jungen Feuerwehrleute hatten eine "Verletztensammelstelle" eingerichtet, an welcher der Rettungsdienst im Realeinsatz tätig sein würde. Hier zeigte sich, dass die jungen Feuerwehrleute bereits genauso gut improvisieren können wie die Großen. Aufgrund des ungewissen Wetters wurden die "Verletzten" vor dem Wettereinfluss geschützt auf der Ladefläche eines Mehrzweckfahrzeuges betreut.

Viele Eltern und Angehörige als Zuschauer
Die Zuschauer, hierunter auch der Bürgermeister der VG, Fred Jüngerich, zeigten sich von den Leistungen der jungen Feuerwehrleute beeindruckt. Jüngerich stellte die Jugendarbeit, die in den Feuerwehren neben der eigentlichen "Arbeit" geleistet wird, in den Vordergrund. Jüngerich dankte den jungen Feuerwehrleuten, den Betreuern und den Eltern. Einen besonderen Dank richtete er an die Mitglieder der Einsatzabteilungen, die die Jugendfeuerwehr unterstützen, denn derartige Übungen werden zusätzlich zum Dienst in der Einsatzabteilung geleistet. Die Wehrleitung war durch den Wehrleiter André Wollny nebst Stellvertreter vertreten und zeigte sich von der Leistungsfähigkeit beeindruckt. Die Moderation hatte der VG-Jugendwart Jonathan Jonas übernommen. (kkö)
       
       
 
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