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Nachricht vom 02.04.2026
Region
Fahrzeugbrand am Ortseingang Neitersen (B 256): Feuerwehr löschte mit Schaum
Die Leitstelle Montabaur alarmierte am Mittwoch (1. April), gegen 23.20 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Neitersen. Nach kurzer Anfahrt trafen die ersten Kräfte an der Einsatzstelle ein. Die Meldung konnte bestätigt werden, der Pkw stand bereits im Vollbrand.
Der Fahrzeugbrand wurde mit Schaum bekämpft (Fotos: kkö)Neitersen. Bei der Erkundung konnte bereits festgestellt werden, dass keine Personen mehr im Fahrzeug waren. Die ersten Kräfte sicherten die Einsatzstelle. Weitere Kräfte begannen, ausgerüstet mit Atemschutz, parallel mit den Löschmaßnahmen. Diese wurden zunächst mit Wasser und im weiteren Verlauf mit Schaummittel durchgeführt. Die Feuerwehrleute kontrollierten das Fahrzeug mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester. Das Fahrzeug war, trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr, nicht zu retten.

Trotz der späten Zeit kam es auf der Bundesstraße zu Verkehrsbehinderungen. Besonders waren davon Lkw-Fahrer, die auf dem Weg zur Autobahn waren, betroffen. Die Einsatzleitung ließ im weiteren Verlauf des Einsatzes die untere Wasserbehörde, die bei der Kreisverwaltung angesiedelt ist, informieren. Dies war aufgrund des massiven Einsatzes von Schaummittel erforderlich. Die Werke der Verbandsgemeinde (VG), hier die Abwasserwerke, wurden ebenfalls zur Einsatzstelle entsandt. Für die Feuerwehr war der Einsatz vor Ort nach rund 90 Minuten beendet. Die gleiche Zeit dauerte es die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder herzustellen.

Die Freiwillige Feuerwehr war unter der Leitung von Sebastian Oetgen, Wehrführer des Löschzuges Neitersen, mit rund 20 Kräften im Einsatz. Darunter auch die Kameraden, die die Feuerwehreinsatzzentrale im Gerätehaus Flammersfeld besetzten. Neben der Feuerwehr waren die VG-Werke und die untere Wasserbehörde sowie die zuständige Straßenmeisterei vor Ort. Die Polizei Altenkirchen war ebenfalls im Einsatz. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert werden. Über die Brandursache und die Schadenshöhe liegen keine Informationen vor.
     
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