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| Pressemitteilung vom 05.04.2026 |
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| Region |
| Start in die Jubiläumssaison in Steinebach/Sieg: Grube Bindweide feiert 40 Jahre |
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| In Steinebach/Sieg begann am Samstag die 40. Saison des Besucherbergwerks Grube Bindweide. Bürgermeister Joachim Brenner eröffnete gemeinsam mit den ersten Gästen die Jubiläumssaison und erinnerte an die erfolgreiche Entwicklung der Einrichtung seit ihrem Probebetrieb im Jahr 1986. |
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Steinebach/Sieg. Am 1. April öffnete das Besucherbergwerk Grube Bindweide seine Tore zur neuen Saison. Bürgermeister Joachim Brenner begrüßte die ersten Gäste mit einem herzlichen "Glückauf" und wies auf den besonderen Anlass hin: "Freie Fahrt voraus, in die Jubiläumssaison 2026!" Seit dem Probebetrieb im Sommer 1986 hat sich die Grube als touristisches Highlight stetig weiterentwickelt und den Anforderungen angepasst.
Am Eröffnungstag nahmen 71 Gäste aus verschiedenen Regionen, darunter England, Sachsen-Anhalt und der Schwarzwald, an einer Führung teil. Die jüngsten Besucher hatten die Ehre, zusammen mit Bürgermeister Brenner die Saison offiziell zu eröffnen. Die Grube Bindweide hat sich längst als feste Größe im Geo-Park Westerwald-Lahn-Taunus etabliert und profitiert von ihrer Verbindung zur Siegerländer Eisenstraße und der alten Industriekultur Südwestfalens einschließlich des amtlich anerkannten Heilstollens und des Barbaraturms in der Nachbarschaft.
Bedeutung der Grube
1855 entstand die Grube Bindweide aus der Vereinigung von mehr als siebzig Einzelgruben. Nach einem Grubenunglück in den 1870er Jahren übernahm der Krupp-Konzern die Grube und modernisierte sie industriell, setzte auch ein Grubenbahn ein. In den 1890er Jahren galt die Grube Bindweide als größtes Erzbergwerk im Westerwald und im Siegener Land. 1931 wurde sie im Zuge der Weltwirtschaftskrise geschlossen.
40 Jahre Besucherbergwerk
Zum Start der Jubiläumssaison 2026 wurden die Gleisanlagen, der Fuhrpark und die Geräte während der fünfmonatigen Winterpause überholt. Dies ermöglicht spannende Untertageführungen und nostalgische Fahrten mit der Grubenbahn. Über Tage erstrahlen der Knappensaal und die Museumsräume in neuem Glanz und bieten geologische Informationen sowie historische Sammlungen.
Die Unterwelt erkunden
Besonderen Stolz zeigt die Belegschaft über die neue, einheitliche Dienstkleidung. Bergführer Joachim Weger, der bereits 1986 zum Team gehörte, blickt mit Wehmut und Dankbarkeit auf seine lange Tätigkeit zurück: "Und jetzt, 40 Jahre später, macht es immer noch Freude, mit Gästen aus nah und fern Steinebachs "Unterwelt" zu erkunden." Lokführer Harry Severens rief schließlich zur Abfahrt auf: "Einsteigen bitte, Vorsicht bei der Abfahrt!" (PM/Red) |
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