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Pressemitteilung vom 14.04.2026
Region
Universität Siegen unterstützt Mitarbeitende mit Pflegeverantwortung
Die Universität Siegen beteiligt sich am Landesprogramm NRW "Vereinbarkeit Beruf & Pflege" und setzt damit ein deutliches Zeichen für pflegesensible Arbeitsbedingungen. Mit der Unterzeichnung der Charta verpflichtet sich die Hochschule, Beschäftigte mit Pflegeverantwortung gezielt zu unterstützen.
Symbolbild (Foto: Pixabay)Siegen. Die Universität Siegen ist dem Landesprogramm NRW "Vereinbarkeit Beruf & Pflege" beigetreten. Mit der Unterzeichnung der "Charta für Vereinbarkeit von Beruf & Pflege in NRW" bekennt sich die Hochschule offiziell dazu, die Bedürfnisse von Beschäftigten mit Pflegeverantwortung stärker in den Blick zu nehmen und entsprechende Strukturen nachhaltig auszubauen.

Das Landesprogramm unterstützt Arbeitgeber dabei, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es Mitarbeitenden ermöglichen, Erwerbstätigkeit und die Pflege von Angehörigen miteinander zu verbinden. Ziel ist es, Fachkräfte im Beruf zu halten und zugleich individuelle Belastungen zu reduzieren. Für die Universität Siegen bedeutet die Teilnahme, bestehende Unterstützungsangebote systematisch weiterzuentwickeln und das Thema institutionell zu verankern. "Das Thema Pflege gewinnt auch an der Universität Siegen zunehmend an Bedeutung. Wir haben daher in den letzten Jahren immer wieder entsprechende Schwerpunkte in den Angeboten des Familienservicebüros gesetzt", berichtet Dr. Elisabeth Heinrich, Gleichstellungsbeauftragte der Uni Siegen. "Mit dem Beitritt zum Landesprogramm Beruf & Pflege wird die Universität den steigenden Bedarfen besser gerecht, die Angebote werden erheblich erweitert und zugleich nachhaltig verankert."

Konkret profitieren Beschäftigte von verbesserten Informations- und Beratungsstrukturen. Zwei Mitarbeiterinnen des Familienservicebüros haben sich bereits zu universitären Pflege-Guides qualifizieren lassen. Sie sind erste Anlaufstellen für Fragen rund um die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege, informieren über rechtliche Rahmenbedingungen, interne und externe Hilfsangebote und vermitteln bei Bedarf zwischen Mitarbeitenden und Arbeitgeber. Die Pflegeguides haben Zugang zu einem webbasierten Informationsportal des Landesprogramms mit praxisnahen Materialien, Checklisten und Austauschformaten. Damit erhalten Betroffene eine niedrigschwellige, vertrauliche Unterstützung in oft herausfordernden Lebenssituationen. Studierende profitieren von dem Beratungs- und Informationsangebot gleichermaßen.

Hochschulangehörige können darüber hinaus an exklusiven Informations- und Netzwerkveranstaltungen des Landesprogramms NRW teilnehmen. Details zu den Angeboten, anstehende Termine und die Möglichkeit der Anmeldung sind hier zu finden. Ergänzend stärkt das Landesprogramm die Vernetzung mit regionalen und landesweiten Akteurinnen und Akteuren der Pflegeinfrastruktur, etwa durch Netzwerkveranstaltungen. (PM)
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