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| Pressemitteilung vom 02.05.2026 |
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| Region |
| Faszinierende Entdeckungen am Waldrand: Natur-Exkursion im Birkenbachtal |
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| Eine außergewöhnliche Exkursion führte die Teilnehmenden unter der Leitung von Maximilian Mohr zu den vielfältigen Waldrändern des Birkenbachtals. Die Teilnehmer erhielten spannende Einblicke in die Vegetation und Tierwelt dieser besonderen Landschaft. |
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Pracht. Am 1. Mai startete eine Reihe von fachkundlichen Naturexkursionen mit einer Tour unter der Leitung von Maximilian Mohr, Revierleiter des Forstamtes Altenkirchen. Die Exkursion begann an den Waldrändern oberhalb des Klosters Hassel, wo sich das Gelände durch einen ungedüngten Krautsaum und einen Strauchgürtel auszeichnet. Diese Bereiche gehen fließend in den Waldmantel über, was die unterschiedlichen Lebensräume für Pflanzen und Tiere deutlich macht.
Mohr erklärte, dass der Krautsaum Kleinstrukturen wie Ginster und Brombeerhecken umfasst, während der Strauchgürtel Jungbäume wie Wildbirnen und Vogelkirschen beherbergt. Im Waldmantel finden sich ältere Bäume, die auf dem sonnenbeschienenen Hang besonders eindrucksvoll sind.
Brutplatz für Wildbienen
Im Birkenbachtal, nahe einer alten Brücke, zeigte sich eine andere Vegetation aufgrund der schattigeren Lage. Hier entdeckte Mohr eine Böschung, die als Brutplatz für Wildbienen dient. In der Nähe findet der seltene Schwarzstorch seinen Lebensraum, dank der revitalisierten Feuchtwiese, gepflegt von Roland Steinwarz und seinem Team.
Am großen Holzplatz erläuterte Mohr die Bedeutung der Salweiden, die zahlreichen Tierarten als Futterstätte dienen. Eine Baumscheibe offenbarte den Gang einer Weidenbohrerlarve, was bei den Teilnehmenden großes Interesse weckte.
Die Exkursion endete am Freisitz des Klosters, wo weitere Fragen gestellt wurden und die Teilnehmenden sich mit Apfelsaft von den klostereigenen Streuobstwiesen stärkten. Begeistert äußerten viele den Wunsch, mehr über das Birkenbachtal zu erfahren.
Künftige Exkursionen sind bereits geplant, darunter eine am 27. Mai mit Linda Bödger und eine am 13. Juni mit Roland Steinwarz. (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 02.05.2026 |
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