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Pressemitteilung vom 04.05.2026
Region
ADAC Mittelrhein kritisiert steigende Kraftstoffpreise
Trotz gesunkener Energiesteuer steigen die Kraftstoffpreise an den Tankstellen wieder an. Der ADAC Mittelrhein äußert Unverständnis über diese Entwicklung und fordert mehr Transparenz von den Mineralölkonzernen.
(Foto: Pixabay/planet_fox)Koblenz. Der ADAC Mittelrhein hat die jüngsten Anstiege der Kraftstoffpreise scharf kritisiert, obwohl die Energiesteuer auf Kraftstoffe deutlich gesenkt wurde und sich die Rahmenbedingungen am Rohölmarkt nicht verändert haben. "Obwohl die Energiesteuer auf Kraftstoffe deutlich gesenkt wurde, steigen die Preise an den Tankstellen wieder an und das ohne nachvollziehbaren Grund. Der aktuelle Rohölpreis gibt diese Entwicklung nicht her", erklärt Prof. Dr. Peter König, Vorstand Verkehr & Technik beim ADAC Mittelrhein e.V.

Nach den Auswertungen des ADAC lag der Tagesdurchschnittspreis für Super E10 am Vortag bei 2,017 Euro pro Liter, während Diesel im Schnitt 2,104 Euro kostete. Dies bedeutet einen Anstieg um 1,4 Cent bei Benzin und 1,1 Cent bei Diesel gegenüber dem Vortag. Besonders kritisch sei, dass die Preise im Vergleich zum 30. April lediglich um 10,9 Cent (Super E10) beziehungsweise 11,1 Cent (Diesel) gesunken sind.

Prof. Dr. König betont, dass angesichts eines aktuell niedrigeren Rohölpreises die Kraftstoffpreise stärker zurückgehen müssten als nur im Umfang der Steuersenkung. "Aus Sicht des ADAC ist es nicht akzeptabel, dass die Entlastung von rund 17 Cent pro Liter noch immer nicht vollständig bei den Verbrauchern ankommt." Der ADAC fordert daher von den Mineralölkonzernen, die gesunkenen Kosten vollständig und transparent weiterzugeben, und appelliert gleichzeitig an die Politik, den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt zu stärken und Preisentwicklungen genau zu beobachten. (PM/Red)
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Quelle: 1777852800