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| Nachricht vom 19.05.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Ein unvergessliches Wochenende: Westerwälder treffen auf Motorsportlegende Verstappen |
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| Für neun Motorsportenthusiasten aus dem unteren Westerwald ging es nach dem WEC-Rennen in Spa-Francorchamps direkt weiter zum nächsten Höhepunkt. Beim 24-Stundenrennen am Nürburgring erlebten sie ein Wochenende mit Formel-1-Weltmeister Max Verstappen, wechselhaftem Wetter und einem neuen Zuschauerrekord. |
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Nürburgring. Eine Clique von neun Motorsportenthusiasten aus dem unteren Westerwald (Wirges, Hilgert) war kaum vom Besuch des WEC-Rennens in Spa-Francorchamps (Belgien) nach Hause gekommen, als sie gleich wieder ihre Koffer packte, um zum 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring zu fahren. Mit Campingwagen und Zelt ging es in die Eifel. Die Vorhut reiste bereits eine Woche vor dem Rennen an, um auf dem Campingplatz am Nürburgring noch einen guten Platz zu ergattern.
Als bekannt wurde, dass Max Verstappen, amtierender Weltmeister in der Formel 1, am Rennen teilnehmen würde, begann ein großer Andrang auf die Tickets. Letztendlich wurde mit 352.000 Zuschauern über das gesamte Wochenende ein neuer Zuschauerrekord erreicht. Damit war der Nürburgring 2026 das größte 24-Stundenrennen der Welt, noch vor Le Mans mit 332.000 Zuschauern im Jahr 2025.
Formel-1-Weltmeister am Start
Insgesamt gingen 41 Autos der Top-Kategorie GT3/SP9-Klasse an den Start. Ein besonderes Highlight war der Start des vierfachen Formel-1-Weltmeisters Max Verstappen auf einem Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 3 für das Winward-Racingteam aus Altendiez. Das Schwesterfahrzeug des Winward-Racingteams gewann mit der Startnummer 80 das 24-Stundenrennen 2026 nach 162 Runden und 4111 absolvierten Kilometern.
Bei immer wieder wechselnden Witterungs- und Streckenbedingungen hatte es am Samstag in den ersten Stunden zahlreiche Unfälle gegeben. Unter anderem wäre es beinahe zwischen den beiden Mercedes auf der Döttinger Höhe zu einer kurzen Berührung der Autos von Verstappen und Engel gekommen. Diese Situation zeigte den Ehrgeiz und Siegeswillen der Teams.
Gemeinschaft auf dem Campingplatz
Neben dem Rennen, das auch für die Clique der Westerwälder ein Highlight war, kam auch der gesellige und unterhaltende Teil nicht zu kurz. Durch die Enge auf dem Campingplatz entstanden freundschaftliche Kontakte zu anderen Rennsportfans, die oft im gemeinsamen Grillen und Feiern endeten. Am Lagerfeuer wurde gemeinsam gefeiert. |
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| Nachricht vom 19.05.2026 |
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