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| Pressemitteilung vom 20.05.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Rheinland-Pfalz: Grundwasserneubildung bleibt unter dem Durchschnitt |
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| Die Grundwassersituation in Rheinland-Pfalz zeigt sich aktuell besorgniserregend. Trotz eines Rückgangs der Grundwasserstände im Vergleich zu 2024 liegen diese noch über den Werten der Trockenjahre von 2018 bis 2023. Das Landesamt für Umwelt gibt eine Einschätzung. |
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Mainz. Das Landesamt für Umwelt (LfU) in Rheinland-Pfalz meldet derzeit eine "unterdurchschnittliche Entwicklung" der Grundwasserneubildung. Die Behörde erklärte auf Anfrage, dass die Grundwasserstände im Vergleich zum Jahr 2024 gesunken seien, jedoch immer noch deutlich über denen der besonders trockenen Jahre von 2018 bis 2023 lägen. Wie sich die Werte nach dem insgesamt "sehr trockenen" Jahr 2025 und dem niederschlagsarmen Winterhalbjahr 2025/2026 entwickeln werden, ist noch unklar. "Die Grundwasserstände reagieren zum Teil mit einer deutlichen Verzögerung auf die Grundwasserneubildung", so das LfU.
Im vergangenen Jahr wurde eine Grundwasserneubildung von 66 Milliliter pro Jahr verzeichnet, während es 2024 noch 113 Milliliter waren. Im Zeitraum von 1971 bis 2000 lag die durchschnittliche Neubildung bei 98 Millilitern jährlich. "Damit ist das Kalenderjahr 2025 als sehr trockenes Jahr einzuordnen." Für die Analyse der Grundwasserentwicklung werden 17 repräsentative Messstellen im Land herangezogen. (dpa/bearbeitet durch Red)
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| Pressemitteilung vom 20.05.2026 |
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