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| Pressemitteilung vom 20.05.2026 |
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| Kantorei Altenkirchen wählt neuen Chorrat mit starker Frauenquote |
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| Die Kantorei der evangelischen Christuskirche in Altenkirchen hat einen neuen Chorrat gewählt. Die Zusammensetzung des Gremiums spiegelt eine bemerkenswerte Frauenquote wider. Welche Pläne der neue Chorrat verfolgt, bleibt spannend. |
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Altenkirchen. Die Kantorei an der evangelischen Christuskirche Altenkirchen hat kürzlich ihren neuen Chorrat gewählt. Dieser besteht aus fünf Sängerinnen und einem Sänger, die die rund 40 Mitglieder der Kantorei repräsentieren. Bereits im Vormonat wurden die Mitglieder des vorherigen geschlechterparitätischen Chorrats verabschiedet, darunter die langjährigen Sänger Ernst Walter Thomas und Werner-Christian Jung. Die Neuwahl erfolgte per Akklamation für eine Amtszeit von drei Jahren.
Der Chorrat fungiert als Bindeglied zwischen der Chorleitung, der Heimatgemeinde an der Christuskirche, den Kirchengemeinden des evangelischen Kirchenkreises und der Öffentlichkeit. Er fördert den sozialen Zusammenhalt durch gemeinschaftliche Aktivitäten wie den geplanten Synagogenbesuch in Köln. Die Kantorei begeistert sich vor allem für geistliches Liedgut, aber auch für die Gemeinschaftserfahrungen und persönlichen Begegnungen.
Unter der Leitung der Kreiskantorin Hyejoung Choi proben mehr als 40 Laienstimmen – davon etwa 60 Prozent Frauen – regelmäßig für Aufführungen. Zuletzt beeindruckte die Kantorei in der Passionszeit 2026 mit der Bach'schen Johannespassion. Aktuell bereitet sich die Gruppe auf zwei geistliche Herbstkonzerte im Kirchenkreis Altenkirchen vor. Auf dem Programm stehen Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Gounod und Franz Schubert. Der Chorrat lädt weitere Projektsänger ein, sich anzuschließen.
Obwohl die Pläne für 2027 noch nicht bekannt sind, sollen sie bis Ende des Jahres vorgestellt werden. Die Kantorei blickt auf eine 191-jährige Geschichte zurück, in der viele Generationen die heilsame Wirkung des Singens erfahren haben. "Das gemeinschaftliche Singen wird von vielen als Mittel gegen die heute grassierende Vereinsamung erlebt", so Werner-Christian Jung bei der Neukonstitution des Gremiums am 19. Mai. In der Kantorei wird das Singen sowohl von Männern als auch von Frauen als spiritueller Ankergrund angesehen. (PM/Red) |
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| Pressemitteilung vom 20.05.2026 |
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