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Pressemitteilung vom 22.05.2026
Region
Vesakh-Wanderung im Kloster Hassel: Einblick in Buddhas Leben
Am vergangenen Sonntag (17. Mai 2026) fand im Kloster Hassel eine besondere Veranstaltung statt. Im Rahmen einer traditionellen Vesakh-Wanderung wurden die Teilnehmer auf eine Reise durch das Leben des Buddhas mitgenommen.
Die Nonne Dhammā Mahātherī erzählte, was Buddha als Mensch ausgemacht hat. (Quelle: Dieter Born, Mario Jugel)Pracht. Rund 20 Personen versammelten sich im Kloster Hassel, um am Vesakhfest teilzunehmen. Diese buddhistische Tradition wird dort regelmäßig in Form einer Waldwanderung begangen. Der Rundweg von ungefähr fünf Kilometern Länge bot verschiedene Stationen, an denen Geschichten aus dem Leben des Buddhas erzählt wurden.

Siddhattha Gotama (Buddha) wurde in Indien geboren, heiratete und hatte einen Sohn, bevor er sich mit 29 Jahren entschloss, ein Leben als Mönch zu führen. Er erkannte, dass extreme Askese nicht der Weg zum inneren Frieden ist, und entwickelte den "Mittleren Weg". Mit 35 Jahren begann er, seine Lehren zu verbreiten, und sammelte viele Gefährten um sich. Im Alter von 80 Jahren verstarb er, doch seine Lehren leben bis heute weiter.

Der Wald lieferte eine passende Kulisse
Die Natur des Waldes schuf eine passende Kulisse für die Geschichten. Während der Wanderung konnten sich die Teilnehmenden in das Leben Buddhas einfühlen. Es gab viele Fragen und Aha-Momente, und auch humorvolle Anekdoten fanden ihren Platz. Zurück im Kloster vertieften weitere Gespräche das Verständnis für den Buddhismus und die Geschichte des Klosters Hassel. Hier wird der Theravada-Buddhismus in der Hermitage-Tradition praktiziert, die sich direkt an Buddhas Lehren orientiert und ohne kulturelle Prägungen auskommt.

Interessierte können mehr über das Kloster und den Buddhismus bei den monatlichen Klostergesprächen erfahren. Der nächste Termin ist der 14. Juni, um 14.30 Uhr. (PM/Red)
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