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| Nachricht vom 24.05.2026 |
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| Rheinland-Pfalz |
| Herausforderungen für Studierendenwerke: Kampf gegen steigende Mensa-Preise in Rheinland-Pfalz |
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| In den Mensen der Hochschulen in Rheinland-Pfalz stehen Studierendenwerke vor der Herausforderung, trotz steigender Kosten das Essen bezahlbar zu halten. Eine Umfrage der dpa zeigt, wie die verschiedenen Standorte mit dieser Situation umgehen. |
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Koblenz/Speyer/Kaiserslautern. An der rheinland-pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) wurden zuletzt im Juni 2025 die Preise für studentische Menüs leicht angehoben. Menü 1 stieg von 3,80 auf 4,10 Euro, Menü 2 von 3,50 auf 3,80 Euro, wie das Studierendenwerk Kaiserslautern mitteilte. Die Gründe dafür sind höhere Tariflöhne sowie gestiegene Energie- und Lebensmittelkosten. Weitere Preiserhöhungen sind derzeit nicht geplant, könnten jedoch bei erneut stark steigenden Kosten notwendig werden.
Das Studierendenwerk Koblenz berichtete, dass die regulären Menüpreise für Studierende in den vergangenen drei Jahren um 14 Prozent gestiegen sind. Besonders belastend sind hier die höheren Preise für Lebensmittel, Energie, Logistik und Personal. "Aufgrund der stark gestiegenen Einkaufspreise bieten wir nur noch sehr selten Rindfleisch an", teilte das Werk mit. Auch hier sind größere Preisänderungen aktuell nicht vorgesehen. Um die Preise stabil zu halten, setzen die Betreiber in Koblenz und Kaiserslautern auf zentrale Einkaufsstrukturen, Mengenrabatte und effizientere Abläufe in den Küchen. Das Studierendenwerk Kaiserslautern verwies zudem auf Automatisierung und Robotisierung zur Senkung der Personalkosten. In Koblenz helfen Einkaufsverbünde mehrerer Studierendenwerke dabei, längerfristig günstigere Konditionen für bestimmte Warengruppen zu sichern.
An der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer blieben die Preise seit der Neuverpachtung der Mensa im Jahr 2024 stabil. Preissteigerungen sind derzeit nicht geplant. Die privat betriebene "Taberna" orientiert sich stark am saisonalen Angebot. Der Pächter betreibt in der Region einen eigenen Bauernhof mit Hofläden und verwendet viele eigene Produkte oder Waren regionaler Erzeuger.
Das Studierendenwerk Trier setzt auf eine flexible Preisgestaltung, um das Mensa-Essen bezahlbar zu halten. Die Speisepläne werden alle sechs Wochen anhand tagesaktueller Preise bei Lieferanten neu kalkuliert. Preissteigerungen und günstigere Einkaufspreise werden direkt an die Gäste weitergegeben. Es wird täglich mindestens ein Gericht für rund drei Euro angeboten. Hauptgründe für steigende Kosten sind höhere Rohstoff-, Energie- und Personalkosten. Um Kosten zu senken, reduziert das Studierendenwerk den Einsatz besonders teurer Produkte wie Rindfleisch, Fleischersatzprodukte, fettreichen Fisch wie Lachs sowie Schokolade.
Vom Studierendenwerk Mainz gab es zunächst keine Informationen zu Veränderungen bei Mensa-Preisen. (dpa/bearbeitet durch Red)
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