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Pressemitteilung vom 31.05.2026
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Mai-Andacht in Elkhausen: kfd-Frauen beschäftigen sich mit Schutzmantel-Madonna
In der Kapelle im Haus Marienberge in Elkhausen trafen sich Frauen der kfd St. Michael Kirchen zu einer Mai-Andacht. Im Mittelpunkt stand die Schutzmantel-Madonna und ihre Bedeutung als Zeichen von Schutz und Zusammenhalt. Eine Bildmeditation gab dabei den Rahmen für Austausch und neue Perspektiven.
(Fotoquelle: Martina Lietzau)Elkhausen. Zu einer Mai-Andacht in der Kapelle im Haus Marienberge in Elkhausen trafen sich kürzlich die Frauen der kfd St. Michael Kirchen. Im Mittelpunkt der Andacht stand die Schutzmantel-Madonna.

Schutz und Asyl als Ursprung des Motivs
Seit Jahrhunderten wenden sich Christen an diese symbolhafte Darstellung der Gottesmutter. In der Kunst tauchte das Motiv im Mittelalter auf. Es nimmt Bezug auf ein damals geltendes Gesetz, das verfolgten Personen erlaubte, unter den Mantel oder Schleier einer hochgestellten Dame zu flüchten und so Asyl und Schutz zu erhalten.

Bildmeditation zur Schutzmantel-Madonna
Bei einer Bildmeditation mit einer Grafik der Schutzmantel-Madonna der Künstlerinnen Mia Geimer-Stangier und Ruth Adams betrachteten die Frauen verschiedene Aspekte. Im Fokus stand der Mantel Mariens, der eine Gruppe von Menschen umhüllt. Dabei ging es auch um eine Gemeinschaft aus Menschen unterschiedlicher Hautfarbe und unterschiedlichen Alters, die als Symbol einer großen Familie zusammenhält.

In der Betrachtung spielte zudem die Natur eine Rolle. Der Mantel umfängt auch die grüne Umgebung, dazu Tiere und eine Taube als Friedenszeichen. Der blaue Mantel wurde wie eine schützende Höhle wahrgenommen. Die kfd-Teamleiterin Gabriele Hambürger ordnete das Bild als Ausdruck von Geborgenheit und Vertrauen ein. Zudem stellte sie den Gedanken heraus, dass die Darstellung Mut machen könne, an einer besseren Welt mitzuwirken.

Vorbereitung, Musik und Austausch
Vorbereitet wurde die Mai-Andacht von der geistlichen Begleiterin der kfd St. Michael Kirchen, Rita Münzel. Auf der Orgel begleitete Georg Rieth, Leiter des Hauses Marienberge, die gesungenen Marienlieder. Bei anschließendem Kaffee und Kuchen kam es zu einem regen Gedanken- und Gesprächsaustausch. (PM/bearbeitet durch Red)
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