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| Pressemitteilung vom 31.05.2026 |
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| Region |
| Junior-Uni Daun als Vorbild: Idee für den AK-Kreis im Gespräch |
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| In Daun informierte sich der frühere Bundestagsabgeordnete Ulrich Schmalz über die "Junior-Uni". Direktor Prof. Dr. Helmut Willems erklärte Konzept, Finanzierung über eine Stiftung und die hohe Nachfrage nach Kursen. Im Blick steht, ob so ein Angebot auch im AK-Kreis möglich wäre. |
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Daun/Kreis Altenkirchen. Zu einem Informationsaustausch traf sich der frühere Bundestagsabgeordnete Ulrich Schmalz mit dem Direktor der "Junior-Uni", Prof. Dr. Helmut Willems, in Daun in der Eifel. Auslöser war eine persönliche Verbindung zur "Peter Lepper-Stiftung", die Träger der Einrichtung ist. Schmalz hatte den Namensgeber Peter Lepper 1988 bei einem Vortrag in Daun kennengelernt, damals als wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion.
Stiftung als Träger und Austausch mit Wuppertal
Lepper galt schon damals als innovativ und verfügte drei Jahrzehnte später über 20 Unternehmen weltweit. Da das Ehepaar Lepper kinderlos war, wurde die Stiftung gegründet. Der Mittelzufluss aus den Unternehmen dient heute auch als Finanzierungsquelle für die "Junior-Uni". Eine Erstgründung dieser Bildungsinitiative fand in Wuppertal statt, mit der Daun weiterhin im ständigen Austausch steht. Weitere "Junior-Unis" sind inzwischen in unterschiedlicher Trägerschaft und mit verschiedenen Finanzierungsstrukturen entstanden.
Kurse für 4 bis 20 Jahre und große Nachfrage
Prof. Willems führte Schmalz durch das mehrstöckige Gebäude und erläuterte das Bildungsangebot. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 20 Jahren. Inhaltlich geht es um Naturwissenschaften wie Mathematik, Informatik und Technik sowie um Geistes-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften. Daneben werden auch handwerkliche Techniken und weitere Themen vermittelt.
Das Angebot ist als Ergänzung zu Kita- und Schulvermittlung gedacht und erfreut sich nach drei Jahren Bestehen steigender Beliebtheit. Es gibt Kurse für Einzelinteressierte, zugleich kommen auch ganze Klassen, teils für eine ganze Woche, aus dem Eifelraum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Anmeldungen waren in diesem Jahr so hoch, dass die Kapazitäten nur gut ein Drittel der Teilnahmemöglichkeiten eröffnen konnten. Prof. Willems berichtete zudem von Elternbriefen, in denen beschrieben werde, dass Kinder nach einer Kursteilnahme neuen Tatendrang entwickelt hätten.
Warum Wissenschaft für Regionen wichtig ist
Schmalz ordnete das Thema in einen größeren Zusammenhang ein und verwies auf die Bedeutung von Wissenschaft für Wohlstand. Als Beispiel nannte er die Stadt Siegen, die mit dem montanen Niedergang auch abgestiegen sei. Die später eingerichtete Universität habe zum Wiederaufstieg der Stadt maßgeblich beigetragen. Auch die im Nachbarkreis Westerwald angesiedelten wissenschaftlichen Einrichtungen hätten positive Elemente für den Nachbarkreis erbracht.
Diskussion über eine Junior-Uni im AK-Kreis
Vor diesem Hintergrund will Schmalz einen Meinungsaustausch in Gang bringen. Ziel ist es auszuloten, ob es für eine "Junior-Uni" im AK-Kreis Chancen gibt. (PM/bearbeitet durch Red)
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