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Nachricht vom 03.06.2026
Region
Dachstuhl in Flammen: Zwei Löschzüge bekämpfen nächtliches Feuer
Die Leitstelle Montabaur alarmierte am 3. Juni, gegen 1.30 Uhr, den Löschzug Wissen mit dem Stichwort "brennt Gartenhaus". Bereits auf der Anfahrt war eine stärkere Rauchentwicklung zu erkennen. Parallel wurde ebenfalls der Löschzug Schönstein alarmiert.
Dachstuhlbrand forderte die Freiwillige Feuerwehr Wissen (Bilder: kkö)Wissen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte festgestellt werden, dass sich der Brand bereits auf den Dachstuhl eines Gebäudeteiles ausgedehnt hatte. Nach dem Eintreffen des Löschzuges Schönstein wurde eine rund 160 Meter lange Wasserversorgung aufgebaut. Zwei Trupps (je zwei Feuerwehrleute) gingen unter Atemschutz in das Gebäude vor und konnten den Brandherd im Dachgeschoss bestätigen. Die eingesetzten Kräfte unternahmen unverzüglich die Brandbekämpfung, die im weiteren Verlauf durch weitere Feuerwehrleute über die Drehleiter unterstützt wurden. Über die Drehleiter wurde ein Teil der Dacheindeckung, die aus Eternitplatten bestand, geöffnet. Besonderes Augenmerk richtete die Feuerwehr darauf, möglichst wenig Staubentwicklung zu verursachen. Dies wurde durch den Einsatz größerer Mengen Wasser umgesetzt.

Im Verlauf des Einsatzes und nach einer vor Ort durchgeführten Lagebesprechung, wurde zum endgültigen Ablöschen Schaum mit einer sogenannten "Schaumpistole" von Feuerwehrleuten aus dem Korb der Drehleiter eingesetzt. Die im Nachbartrakt wohnenden Personen konnten sich selbstständig ins Freie retten und hatten den Notruf gewählt. Die Betroffenen wurden dem Rettungsdienst übergeben und von diesem vor Ort betreut. Da das Objekt nicht mehr bewohnbar ist, musste für die Bewohner eine Unterkunftsmöglichkeit gesucht werden. Während des laufenden Einsatzes trafen Mitarbeitende des Stromversorgers ein und trennten das Objekt vom Netz.

Die Freiwillige Feuerwehr Wissen war, unter der Leitung des Wehrführers aus Wissen, David Musall, einschließlich der Feuerwehreinsatzzentrale mit rund 35 Kräften im Einsatz. Neben der Feuerwehr waren die Polizei Betzdorf und der Rettungsdienst im Einsatz. Das gesamte Gebäude ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen derzeit keine Informationen vor.
       
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