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Pressemitteilung vom 06.06.2026
Region
"Gefaltete Realität" im Kunstschaufenster in Altenkirchen
Im Kunstschaufenster des Kunstforum WW e.V. in Altenkirchen ist eine neue Ausstellung zu sehen. Im Mittelpunkt steht ein Gemeinschaftswerk von Petra Moser und Dietmar Herlan, das aus einem besonderen künstlerischen Dialog entstanden ist und nun den ganzen Juni gezeigt wird.
(Fotoquelle: Petra Moser)Altenkirchen. Im Kunstschaufenster des Kunstforum WW e.V. in der Bahnhofstr. 20 stellt Petra Moser aus. Im Mittelpunkt steht dieses Mal das Gemeinschaftsbild des Künstlers Dietmar Herlan vom Kunstverein Montabaur und der in Hamm-Sieg beheimateten Künstlerin Petra Moser. Anfang letzten Jahres wurden beide per Los zusammengeführt, um gemeinsam in einen künstlerischen Dialog zu treten und ein Kunstwerk zu schaffen.

Vom Los zum gemeinsamen Werk
Den beiden gelang es, ein neues Werk zu erarbeiten und dabei ganz bei sich zu bleiben. Jeder hatte zunächst eine Leinwand in der stattlichen Größe von 2,35 x 35 cm vor sich, die im eigenen Atelier ganz frei bemalt wurde. Danach wurden beide Leinen gefaltet, verschlungen und schließlich auf einen Rahmen von 130 x 65 cm aufgebracht. So entstand die dreidimensionale Leinwandskulptur "GEFALTETE REALITÄT".

Das Verfahren veränderte nicht nur die Form der ursprünglich großformatigen Leinwände, sondern auch die Wirkung des fertigen Werks. Trotz der gemeinsamen Arbeit bleiben die unterschiedlichen Handschriften erkennbar. Gerade diese Verbindung zweier eigenständiger Positionen macht den Reiz der Arbeit aus.

Besucherin beschreibt die Wirkung
In einem Plädoyer einer Besucherin wird die Tandem-Arbeit von P.M.Moser und Dietmar Herlan als Werk beschrieben, das die Grenzen von Malerei und Skulptur auf eindrucksvolle Weise überschreitet. Die Kombination aus Farben, Mustern und Traummotiven sowie die gesetzten Akzente mache neugierig auf das, was sich noch mehr in dem Werk verberge. Zudem lade die durch das Falten reduzierte Leinwand dazu ein, sich mit Realität in Zeit, Raum und Perspektive zu beschäftigen. Dabei wird die Arbeit auch als "folded reality" und ergänzend als "reshaped reality" bezeichnet.

Im Juni in Altenkirchen zu sehen
Während einer Tandem-Ausstellung im Schloß Montabaur wurde die Arbeit im November letzten Jahres erstmals gezeigt. Jetzt ist sie den ganzen Juni über in der Schaufenstergalerie in Altenkirchen zu sehen. Außerdem hängen dort weitere Bilder von Petra Moser, die in unterschiedlichen Techniken entstanden sind.

Parallel dazu gibt es momentan weitere Tinte-/Tuschebilder der Hammer Künstlerin in dem ganz benachbarten Regionalladen UNIKUM zu bewundern. Damit sind derzeit gleich an zwei Orten in Altenkirchen Arbeiten von Petra Moser zu sehen. (PM/bearbeitet durch Red)
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