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Pressemitteilung vom 13.06.2026
Region
Café Kiew in Wissen - Ein Ort der Begegnung und Unterstützung
Das Café Kiew in Wissen blickt am 16. Juni auf eine bewegte Zeit zurück. Ursprünglich als Treffpunkt für Geflüchtete initiiert, hat es sich zu einem zentralen Ort des Austauschs entwickelt.
Symbolbild. (Quelle: Pixabay)Wissen. Am Dienstag, dem 16. Juni, erinnert das Café Kiew in Wissen an seine Eröffnung im April 2022 und bedankt sich bei seinen zahlreichen Unterstützern. Das Projekt entstand parallel zu zwei Hilfstransporten nach Krapkowice in Polen, die anschließend nach Rohatyn in der Ukraine weitergeleitet wurden. Diese Aktionen wurden von den Beigeordneten der Stadt und der Verbandsgemeinde sowie dem Bürgermeister von Wissen initiiert und bis heute unterstützt.

Eine wichtige Rolle spielen auch die Mitglieder des evangelischen Frauenkreises und der katholischen KFD, die Kaffee und Kuchen verteilen und selbst gebackene Kuchen spenden. Die katholische Pfarrgemeinde stellt seit Beginn den Saal im Pfarrheim kostenlos zur Verfügung. Weitere Unterstützer tragen mit Kuchen, Teilchen und Blumenschmuck zum Gelingen bei. Das Café bietet neu angekommenen Flüchtlingen einen Raum für Gespräche und Informationsaustausch.

Der Treff wird von einer kleinen Gruppe älterer Stammgäste sowie neuen Besuchern, meist jungen Frauen und Kindern, geprägt. Viele ehemalige Besucher sind mittlerweile berufstätig oder weggezogen, was zu Überlegungen führte, den Termin von 15 Uhr auf 17 Uhr zu verlegen.

Im Jahr 2023 erlangte das Café überregionale Bekanntheit durch den Besuch der damaligen Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die sich vor Ort ein Bild machte. Trotz des Engagements wünschen sich sowohl Initiatoren als auch Besucher, dass der Grund für die Treffen, der Krieg in der Ukraine, bald ein Ende findet. (PM/Red)
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