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Pressemitteilung vom 18.06.2026
Region
Verzehr von Wildschwein trotz Afrikanischer Schweinepest für Menschen bedenkenlos
Im Kreis Altenkirchen sorgt die Afrikanische Schweinepest (ASP) für Unsicherheit. Obwohl das Virus nicht auf Menschen übertragbar ist, bleiben die Kühltruhen der Jäger voll. Eine Gesprächsrunde mit Experten soll Klarheit schaffen.
Nichts spricht gegen Wildbretprodukte. (Foto: Kreisverwaltung/Jörg Wirths)Kreis Altenkirchen. Seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im Sieger- und Sauerland hat sich die Vermarktung von Schwarzwild im Kreis Altenkirchen drastisch verändert.

"Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten", berichtet Jörg Wirths, Kreisjagdmeister. Er nahm an einer Gesprächsrunde teil, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Ziel dieser Treffen ist es, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.

Unsicherheit in der Bevölkerung
Trotz intensiver Aufklärungsaktionen bleibt in der Bevölkerung eine große Unsicherheit bestehen. Jäger berichten von vollen Kühltruhen mit Wildschweinfleisch. Dr. Harald Grünau, Leiter der Veterinärabteilung, betont: "Um es noch einmal in aller Deutlichkeit zu betonen: Das Virus ist nicht auf den Menschen übertragbar." Der Verzehr des Fleisches sei aus tierseuchenrechtlicher Sicht völlig unbedenklich. Das Fleisch werde intensiv getestet, bevor es freigegeben wird. "Die Verbraucherinnen und Verbraucher können sich daher absolut sicher sein, dass sie hier ein ebenso regionales wie hochwertiges Lebensmittel erwerben", so Grünau.

Kreisjagdmeister Wirths schließt sich diesem Appell an: "Viele der Jagdberechtigten im Kreis sind ihrer Verpflichtung nachgekommen und haben zuletzt das Schwarzwild intensiv bejagt. Daher wäre es sehr schade, wenn sie dafür auch noch "bestraft" würden." (PM/Red)
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