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| Nachricht vom 22.06.2026 |
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| Irle Brauerei in Siegen: Entsetzen und Unverständnis nach möglichem Hitlergruß beim Public Viewing |
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| Während des Public Viewings bei der Irle Brauerei in Siegen am Samstagabend soll ein Mann den Hitlergruß gezeigt haben. Mittlerweile ermittelt auch der Staatsschutz. Die Irle Brauerei hat am Montag Stellung zu dem Vorfall bezogen. |
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Siegen. "Mit großem Entsetzen und absolutem Unverständnis haben wir von dem Vorfall während unseres Public Viewings erfahren, bei dem eine Person während der Nationalhymne den verfassungsfeindlichen Hitlergruß gezeigt hat", schreibt die Irle Brauerei am Montag in den sozialen Medien und bezieht eindeutig Position: "Wir möchten an dieser Stelle in aller Deutlichkeit folgendes klarstellen: Das Irle Brauhaus steht für Vielfalt, Toleranz und ein friedliches, offenes Miteinander. Für Nazis, rechtsextremes Gedankengut und verfassungsfeindliche Symbole gibt es bei uns nicht den geringsten Platz. Hier verfolgen wir eine strikte und kompromisslose Null-Toleranz-Linie."
Dem deutlichen Statement ist ein Vorfall vorausgegangen, der auch auf Video festgehalten wurde und in den sozialen Medien für Aufregung und Empörung sorgte. Zu sehen ist, wie ein Mann am Samstagabend während der Nationalhymne beim Spiel Deutschland gegen Elfenbeinküste dreimal den Arm in die Höhe streckt, was als Hitlergruß interpretiert werden kann. Das Zeigen des Hitlergrußes ist in Deutschland eine Straftat; es fällt unter das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen nach Paragraf 86a des Strafgesetzbuchs (StGB) und gegebenenfalls unter Volksverhetzung nach Paragraf 130 StGB. Es drohen eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. Wie die Siegener Zeitung berichtet, ermittelt der Staatsschutz in Hagen in der Sache.
"Wer unsere Werte torpediert und das friedliche Zusammenleben stört, hat auf unserem gesamten Gelände nichts verloren. Wir werden alle Möglichkeiten des Rechtsstaates voll ausschöpfen, um solche Menschen konsequent von unserem Gelände fernzuhalten. Dazu gehören die sofortige Erteilung eines dauerhaften Hausverbotes sowie die unverzügliche Erstattung einer Strafanzeige", heißt es weiter im Statement der Irle Brauerei. "Wir tolerieren ein solches Verhalten unter keinen Umständen. Wir prüfen den Vorfall bereits intern und arbeiten eng mit den zuständigen Behörden zusammen, um die Identifizierung der Person zu unterstützen. Wir bedanken uns herzlich bei den aufmerksamen Gästen, die solche Vorfälle dokumentieren und Zivilcourage zeigen. Wegschauen ist für uns keine Option!" (rm)
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| Nachricht vom 22.06.2026 |
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