AK-Kurier
Ihre Internetzeitung für den Kreis Altenkirchen
Nachricht vom 23.06.2026
Rheinland-Pfalz
Verbraucherzentrale warnt vor gefälschten Anwaltsschreiben aus Rheinland-Pfalz
In Sachsen sorgt ein täuschend echter Betrugsversuch für Verunsicherung. Die Verbraucherzentrale warnt vor falschen Anwaltsbriefen, die hohe Geldforderungen enthalten.
(Foto: picture alliance/ZB)Meißen/Rheinland-Pfalz. Eine vermeintlich echte Zahlungsaufforderung über 3.533,20 Euro hat in Meißen (Sachsen) Alarm ausgelöst. Wie die Verbraucherzentrale Sachsen berichtet, nutzen Betrüger den Namen einer existierenden Kanzlei aus Rheinland-Pfalz, um Verbraucher mit angeblichen Schulden aus einem Gewinnspiel-Abo zu konfrontieren. Ein betroffener Mann aus Meißen erhielt ein Schreiben, das den Anschein erweckte, von der Kanzlei zu stammen. Er bestreitet jedoch, jemals einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen zu haben.

Das Schreiben wirkte authentisch und enthielt eine detaillierte Forderungsaufstellung, unterzeichnet mit dem Namen eines real existierenden Rechtsanwalts. Auch ein Anruf bei der im Brief angegebenen Nummer bestätigte zunächst die Echtheit des Schreibens. Versprochene Nachweise blieben jedoch aus.

Kanzlei warnt vor Missbrauch ihres Namens
Nach Angaben der Verbraucherzentrale handelt es sich um eine Fälschung, die Betrüger hätten den Namen und die Daten der echten Kanzlei missbraucht, um Seriosität vorzutäuschen und Druck auf die Empfänger auszuüben. Die Kanzlei selbst warnt auf ihrer Internetseite vor den gefälschten Schreiben und hat Anzeige erstattet.

Die Verbraucherzentrale rät dazu, bei unerwarteten Zahlungsaufforderungen grundsätzlich misstrauisch zu sein. Verbraucher sollten keine voreiligen Zahlungen leisten, die Angaben zum Absender prüfen und im Zweifel Beratung einholen. (dpa/bearbeitet durch Red)
Nachricht vom 23.06.2026 www.ak-kurier.de